Wie die Gemeinde Rüti ZH mitteilt, sollen Hundehalter, Spaziergänger, Wanderer und Landwirte rücksichtsvolles Verhalten gegenüber dem Jungwild zeigen.
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Ein Rehkitz spaziert durch das Gras. - Keystone

Der Gemeinderat Rüti weisst die Einwohner darauf hin, dass junge Rehe und Hasen, die im Frühjahr irgendwo in Wiese oder Wald geboren werden, vielen Gefahren ausgesetzt sind. Dies verpflichtet alle zu einem ganz besonderen rücksichtsvollen Verhalten gegenüber dem freilebenden Jungwild.

Hunde sind nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Auch Hunde, die sonst nicht jagen, können grossen Schaden und Tierquälereien verursachen. Hunde, die wildern, können nach Vorwarnung an den Eigentümer, abgeschossen werden.

Spaziergänger, Wanderer und Kinder verzichten darauf, Wald und Wiesen planlos zu durchstöbern, um die Tiere nicht zu stören. Jungtiere dürfen keinesfalls berührt werden, sonst verlieren sie ihre Geruchslosigkeit und werden zur leichten Beute für freilaufende Hunde und andere Fressfeinde. Besondere Vorsicht ist in der Landwirtschaft geboten, besteht doch die grosse Gefahr, Jungtiere mit der Mähmaschine zu verstümmeln.