Neben dem Investitionsvorhaben der Erneuerung des Meteorkanals Scherler in Seegräben waren weitere Investitionen geplant, die sich verzögern.
Der Gemeinderat. - Symbolbild

Wie die Gemeinde Seegräben berichtet, waren neben dem grossen Investitionsvorhaben der Erneuerung des Meteorkanals Scherler, welches seit Ende August angelaufen ist, waren weitere Investitionen geplant. Diese verzögern sich aus verschiedenen Gründen und werden erst im nächsten Jahr realisiert werden können.

Das Bewilligungsverfahren des bereits auf dieses Jahr verschobenen Verkehrsleitsystems zieht sich in der Stadt Uster, aufgrund fehlender Ressourcen in der Bauabteilung, in die Länge. Da sich noch nicht abschätzen lässt, wann die Bewilligung für die beiden auf Ustermer Stadtgebiet vorgesehenen Standorte eintrifft und es keinen Sinn macht nur den Seegräbner Standort zu erstellen, wird die Umsetzung nun auf das Frühjahr 2022 geplant.

Die Auswirkungen auf die Erfolgsrechnung bleiben gering

Im Juni hat die Gemeindeversammlung den Kredit für die Erstellung einer neuen Toilettenanlage am See bewilligt. Ursprünglich war vorgesehen, diese im Herbst zu erstellen. Lieferverzögerungen und Kapazitätsengpässe bei den Unternehmen verunmöglichen jedoch einen nahen Baustart. Während den Wintermonaten ist eine Umsetzung zudem nicht möglich. Da auch die Sanierung des Strassenstücks «Cher» koordiniert mit dem Toilettenbau umgesetzt werden muss, wird dieses Projekt in der Folge ebenfalls erst im 2022 realisiert.

Die Investitionen 2021 werden somit voraussichtlich um rund 550‘000 Franken tiefer ausfallen als geplant. Dafür wird sich das Investitionsvolumen im nächsten Jahr um den Betrag erhöhen. Die Auswirkungen auf die Erfolgsrechnung sind dadurch jedoch gering, da lediglich die Abschreibungen ein Jahr später anfallen.

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