Nyon VD: Fortschritte in der zweiten Halbzeit – aber keine Punkte

    HSG Leimental
    HSG Leimental

    Nyon,

    Die SG Handball Leimental verlor am Samstag in Nyon VD mit 19:28. Nach schwacher erster Hälfte zeigte das Team von Igor Bojic nach der Pause klare Fortschritte.

    Nyon VD
    Handballspieler verwendet Wachs (Symbolbild) - Schweizerischer Handball-Verband

    Die SG Handball Leimental verliert auswärts gegen RG Nyon 19:28 (6:13).

    Es war ein Déjà-vu für die Leimentaler Handballer – allerdings keines der schönen Art. Bereits vor drei Wochen war man nach Nyon gereist, in die gleiche Halle wie am letzten Samstag. Damals verlor man nach gutem Start mit einer Schwächephase vor der Pause. Nun, gegen das andere Team aus Nyon, widerfuhr den Baselbietern Ähnliches.

    Die Startviertelstunde lief neinahe nach Wunsch: Die Abwehr behauptete sich gut gegen den Druck der Nyonnais, und im Angriffe traf man regelmässig. Insbesondere der wirblige Sven Schäufele vermochte immer wieder Nadelstiche zu setzen. Mit der – harten – direkten roten Karte gegen Luc Dietrich riss dann der Faden in der Offensive.

    Technische Fehler und schwache Würfe sorgten dafür, dass die Gastgeber davonziehen konnten. 6 magere Törchen in den ersten 30 Minuten zeigen klar, wo die Schwächen der Leimentaler lagen.

    Nach der Pause aber zeigten sie die Fortschritte gegenüber dem Startspiel in Nyon: Mit entschlossenem Zupacken in der Abwehr und schnellem Umschaltspiel brachten sie RG Nyon spürbar aus dem Tritt. Und wer weiss, wie sich das Spiel entwickelt hätte, hätte Jonathan Ulmer den Gegenstoss zum 16:13 versenkt. So aber konnten sich die Romands fangen und den Rest der Partie ungefährdet runterspielen.

    Aber das Team von Igor Bojic kämpfte tapfer bis zum Ende und konnte einige schöne Angriffe vortragen. Auch RTV-Torhüter Leon Hagmann zeigte, dass er mehr als nur ein Ersatz für Laurin Brogle sein kann, welcher die Rekrutenschule absolviert. Das dringlichste Verbesserungpotenzial liegt immer noch in der Chancenverwertung.

    Aber dennoch kann Leimental auf dieser zweiten Halbzeit, die man nur 13:15 verlor, aufbauen. Und hoffen, dass bis zum nächsten Spiel am 17. Oktober der eine oder andere Verletzte wieder ins Kader zurückkehrt. Die ersten Punkte werden sehnlichst erwartet.

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