Beringen: Schulleitung mit Kompetenzen

Gemeinderat, Schulbehörde und Einwohnerrat von Beringen sind sich einig, dass die operative Führung unserer Schulen in professionelle Hände gehört.

Schule (Symbolbild)
Schule (Symbolbild) - Keystone

Sinn und Zweck der Vorlage ist es, die Schulleitung in ihrer Rolle so zu stärken, damit sie ihre Aufgabe zur Führung der Schule effizient wahrnehmen kann. Künftig soll die Schulleitung über operative Fragestellungen wie beispielsweise den Aufschub der Schulpflicht, über Einweisungen in Sonderklassen oder über erzieherische und disziplinarische Massnahmen bei Schülerinnen und Schülern entscheiden.

Gegenüber den Lehrpersonen schlüpfen die Schulleitungen in die Rolle des Vorgesetzten, wobei alle weitreichenden Entscheide immer in Zusammenarbeit mit dem Erziehungsdepartement gefällt werden. Die Schulleitung ist der Schule als Ganzes verpflichtet.

Sie fördert und unterstützt Lehrpersonen, pflegt eine Kultur der Zusammenarbeit und sorgt für effiziente Strukturen und Prozesse.

Schulbehörde wirkt strategisch

Die Schulbehörde, die von sechs auf vier Mitglieder verkleinert wird und seltener tagt, zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück und konzentriert sich im Sinne eines Verwaltungsrates auf die strategische Ausrichtung der Schule (Bsp. zweiteilige oder gegliederte Sekundarschule, altersdurchmischtes Lernen, die Schulraumplanung, Infrastukturfragen).

Neues Führungsmodell

Das Führungsmodell sieht vor, dass sich die operative Führung der Schule (ca. 560 Schülerinnen und Schüler, 69 Lehrpersonen) auf drei Schulleiter*innen mit einem Gesamtpensum von 200 Stellenprozenten verteilt, wobei jede Schulleiter*in die Verantwortung für einen Zyklus (Kindergarten/Unterstufe, Mittelstufe, Sekundarstufe) übernimmt. Zusammen bilden sie ein Leitungsgremium, welches regelmässig tagt, um aktuelle Fragen zu besprechen und Beschlüsse zu fassen, welche die Schule als Ganzes betreffen (Bsp. Projektwochen, Elterntermine etc.).

Zudem stehen die Schulleitungen im regelmässigen Austausch mit dem Schulpräsidium und dem Schulreferat.

Moderate Mehrkosten

Im Grundsatz werden mit dieser Vorlage Aufgaben, Kompetenzen und Ressourcen von der Schulbehörde zur Schulleitung übertragen. Die Kosten für die Schulleitungen erhöhen sich, während sich jene für die Behörde reduzieren.

Die Professionalisierung der Schule Beringen verursacht Mehrkosten von CHF 70‘000.00 jährlich.

Breite Zustimmung in allen politischen Gremien

Der Schritt zur Professionalisierung der Schulleitungen ist unbestritten. Gemeinderat und Schulbehörde haben die Vorlage gemeinsam entwickelt.

Sie sind sich einig, dass die Entscheidungswege mit der neuen Führungsorganisation verkürzt werden und somit die Basis für eine gute und effiziente Schule gelegt ist. Auch der Einwohnerrat hat der Vorlage einstimmig zugestimmt.

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