Cargo-Bike bringt Altersberatung ins Dorf
Die Gemeinde Muttenz verstärkt im September die aufsuchende Altersarbeit. Mireille Beuchat sucht mit dem Cargo-Bike den direkten Kontakt zu älteren Menschen.

Wie die Gemeinde Muttenz berichtet, gibt es für ältere Menschen zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote. Trotzdem erreichen diese Angebote nicht immer diejenigen, die sie besonders gut gebrauchen könnten. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manche wissen nicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen, andere scheuen den Gang zu einer Beratungsstelle oder möchten ihren Alltag möglichst lange selbständig bewältigen.
Auch Scham, die Angst vor Veränderungen oder die Sorge vor möglichen finanziellen Folgen können dazu führen, dass Hilfe nicht in Anspruch genommen wird. Gerade deshalb ist es wichtig, ältere Menschen dort anzusprechen, wo sie sich im Alltag aufhalten – unkompliziert und ohne, dass sie zuerst eine Beratungsstelle aufsuchen müssen.
Fachstelle für Altersfragen ist mobil unterwegs
Die Gemeinde Muttenz geht deshalb neue Wege: Mireille Beuchat von der Fachstelle für Altersfragen ist im September vermehrt ausserhalb des Büros mit dem Cargo-Bike unterwegs und sucht den direkten Kontakt mit älteren Menschen.
Ob beim Einkaufen vor dem Coop und Migros oder an anderen Treffpunkten im Dorf – im persönlichen Gespräch können Fragen geklärt, Informationen vermittelt und bei Bedarf passende Unterstützungsangebote aufgezeigt werden.
Dabei geht es nicht darum, jemandem ungefragt Hilfe aufzudrängen. Vielmehr soll ein niederschwelliger Zugang geschaffen werden: Ein kurzer Austausch kann bereits ausreichen, um zu erfahren, welche Angebote es gibt und an wen man sich bei Fragen oder Schwierigkeiten wenden kann.
Denn manchmal braucht es nur einen kleinen Schritt, damit Unterstützung ankommt. Mit der aufsuchenden Altersarbeit möchte die Gemeinde Muttenz ältere Menschen frühzeitig erreichen, den persönlichen Austausch fördern und dazu beitragen, dass niemand mit seinen Fragen oder Sorgen allein bleibt.










