Fahrwangen

    Trockenheit verschärft Situation – Trinkwasser wird knapp

    Wegen der anhaltenden Trockenheit schwinden die Wasserreserven. Die Gemeinde Fahrwangen bittet die Bevölkerung, ab sofort sparsam mit Trinkwasser umzugehen.

    Das Gemeindehaus in Fahrwangen.
    Das Gemeindehaus in Fahrwangen. - Nau.ch / Simone Imhof

    Die anhaltende und ausgeprägte Trockenperiode hat zu einer ernsthaften Verschärfung der Situation bei den Fahrwanger Wasserquellen geführt. Wie die Gemeinde Fahrwangen berichtet, ist innerhalb der letzten Woche die natürliche Quellschüttung drastisch gesunken.

    Da der Wasserverbrauch der Bevölkerung zur gleichen Zeit unverändert verharrt, hat sich die Sicherheitsmarge kritisch verengt. Der Gemeinderat Fahrwangen bittet daher die Bevölkerung, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen.

    Das Bewässern von privaten Rasenflächen, Ziergärten und Rabatten mit Trinkwasser ist ab sofort stark einzuschränken. Der Einsatz von automatischen Rasensprengern ist zu unterlassen.

    Trinkwasser verantwortungsvoll einsetzen

    Das Befüllen von privaten Schwimmbecken, Whirlpools und Planschbecken sowie das Waschen von Autos, das Abspritzen von Vorplätzen, Gehwegen und Hausfassaden mit Trinkwasser sind strikt zu unterlassen.

    Nutzpflanzen sollten ausschliesslich von Hand mit der Giesskanne statt mit dem Schlauch bewässert werden. Um Verdunstungsverluste zu minimieren, empfiehlt sich das Giessen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Nach Möglichkeit sollte dafür gesammeltes Regenwasser verwendet werden.

    Waschmaschinen und Geschirrspüler sollten nur bei vollständiger Beladung betrieben werden. Beim Zähneputzen, Rasieren oder Einseifen unter der Dusche empfiehlt es sich, das Wasser konsequent abzustellen. Kurzes Duschen ist gegenüber Vollbädern vorzuziehen. Zudem sollte die Toilettenspülung nur so lange wie nötig betätigt werden.

    Überprüfung der Hausinstallationen

    Eigene sanitäre Installationen und Zuleitungen sollten regelmässig auf ungewöhnliche Fliessgeräusche oder feuchte Stellen im Boden und Mauerwerk überprüft werden, da diese auf Wasserlecks hinweisen können. Festgestellte Unregelmässigkeiten sind umgehend der Wasserversorgung zu melden und die notwendigen Reparaturen zeitnah zu veranlassen.

    Sollte sich die Situation in den nächsten Wochen nicht verbessern, behält sich der Gemeinderat vor, einschränkende Massnahmen zu verfügen.

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    Kommentare

    User #2692 (nicht angemeldet)

    Leider jedes Jahr das gleiche. Immer mehr Einwohner und seit Jahrzehnten immer die gleichen Quellen. Bauen und bauen nur die Wasserreservoir sind immer noch gleich. Ein genervter aus Fahrwangen

    User #1541 (nicht angemeldet)

    Sollen sie halt wasser von anderen gemeinden kaufen und mit verbrennern hintransportieren... Geniesst noch den kühlesten sommer mit genügend wasser :)

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