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    Voranschlag 2026: FDP Luzern mahnt zu disziplinierter Finanzpolitik

    FDP.Die Liberalen Luzern
    FDP.Die Liberalen Luzern

    Luzern,

    Die FDP.Die Liberalen anerkennt die Korrekturen des Voranschlags 2026, mahnt jedoch zu nachhaltiger Zurückhaltung bei Ausgaben und Personalwachstum.

    Mann Porträtfoto Anzug Bart
    FDP-Kantonsrat Andreas Bärtschi. - zVg

    Die FDP.Die Liberalen Kanton Luzern anerkennt den Willen des Regierungsrats, den Auftrag des Kantonsrats zur Überarbeitung des Voranschlags 2026 umzusetzen.

    Die vorgenommenen Reduktionen beim Personal- und Aufwandwachstum sind ein Schritt in die richtige Richtung.

    Gleichzeitig mahnt die FDP zu einer dauerhaft disziplinierten Finanzpolitik und wird den Voranschlag in den Fachkommissionen kritisch prüfen.

    Positives Signal dank parlamentarischen Drucks

    Die FDP begrüsst, dass der Regierungsrat das ursprünglich zu starke Ausgaben- und Personalwachstum korrigiert hat.

    Mit dem Verzicht auf über ein Drittel der geplanten neuen Stellen wurde ein klarer Entlastungseffekt erzielt, der nicht nur das Voranschlagsjahr 2026, sondern auch die Planjahre positiv beeinflusst.

    Erfreulich ist zudem, dass nun wieder ein positiver Rechnungsabschluss budgetiert wird. Dies zeigt, dass der politische Auftrag des Parlaments Wirkung entfaltet hat und die Regierung bereit ist, Prioritäten zu setzen.

    Ausgabenwachstum bleibt strukturelles Problem

    Trotz der Anpassungen bleibt die finanzielle Ausgangslage angespannt. Die FDP weist darauf hin, dass der Kanton weiterhin mit einem strukturellen Ausgabenwachstum konfrontiert ist. Dieses darf nicht dauerhaft über dem Wirtschaftswachstum liegen.

    Nur mit einer konsequenten Ausgaben- und Aufgabensteuerung, effizienteren Verwaltungsstrukturen und klarer Priorisierung kann die langfristige finanzielle Stabilität des Kantons gewährleistet werden.

    Die FDP erwartet, dass der Regierungsrat bei künftigen neuen Aufgaben und Ausgaben noch stärker prüft, ob diese zwingend notwendig sind und wie diese innerhalb des bestehenden Globalbudgets erfüllt oder kompensiert werden können.

    Kritische Prüfung in den Fachkommissionen

    Die FDP.Die Liberalen wird den überarbeiteten Voranschlag 2026 in der kommenden Woche sorgfältig in den zuständigen Fachkommissionen prüfen.

    Dabei steht im Fokus, ob die vorgenommenen Kürzungen tatsächlich zu einer nachhaltigen Entlastung führen. Wo nötig, wird die FDP entsprechende Anträge einreichen.

    Die FDP bleibt ihrem finanzpolitischen Grundsatz verpflichtet.

    Eine verantwortungsvolle, nachhaltige Finanzpolitik, die den Handlungsspielraum des Kantons wahrt, die Steuerzahlenden nicht übermässig belastet und Luzern als starken Wirtschafts- und Lebensraum stärkt.

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