Die Jahresrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 240´276,12 Franken ab. Mehr als die Hälfte des Überschusses wird in soziale Projekte investiert.
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Kanton Luzern. (Symbolbild) - keystone

Neben hindernisgerechten und bezahlbaren Kleinwohnungen wird das Gebäude Platz bieten für soziale, quartiernahe und kirchliche Angebote. So ist für solche Anlässe ein grosser Gemeinschaftsraum mit Küche und Nebenräumen geplant. Verschiedene Büros und Sitzungszimmer sind für die Benützung durch die reformierte und die katholische Kirche sowie die Quartierarbeit vorgesehen.

Auch soll voraussichtlich eine bereits im Quartier ansässige Kita in das Gebäude einziehen. Die im jetzigen Gemeindezentrum schon tätige Organisation für Nachbarschaftshilfe Vicino beabsichtigt ebenfalls Räumlichkeiten im neuen Gebäude an der Würzenbachmatte zu mieten. Für die Umsetzung des Neubaus läuft derzeit der Planungswettbewerb.

Die Projekteingaben der sieben teilnehmenden Planungsbüros werden Juli 2022 erfolgen. Im Oktober können dann die Projekte im reformierten Gemeindezentrum besichtigt werden.

145´000 Franken für soziale Projekte

Weiter beschliesst der Grosse Kirchenrat, den Gewinn von 240´276,12 Franken zu einem grossen Teil in soziale Projekte zu investieren. 45´000 Franken gehen zur Verteilung an die Kommission für Sozialarbeit und Inlandhilfe (KSI) und 100´000 Franken erhält die Kommission für weltweite Kirche und Entwicklungszusammenarbeit (KOWE).

«Wir hatten finanziell ein gutes Jahr», sagt Christa Wenger, Präsidentin der Reformierten Kirche Luzern. «Daran möchten wir möglichst viele teilhaben lassen. Zudem gehören Solidarität und der Schutz der Schwächsten zu unseren wichtigsten Grundwerten.» Auch gehen 95´000 Franken in Form einer Einmalzahlung an das Personal. «Der gute Abschluss ermöglicht es uns, dem Personal auch auf diesem Weg unsere Wertschätzung und unseren Dank auszudrücken», so Christa Wenger.

Betriebskredit für Teilkirchgemeinden bleibt gleich

Der Betriebskredit 2023 zugunsten der Teilkirchgemeinden wird ebenfalls genehmigt. Dieser dient zur Finanzierung der Aufgaben der Teilkirchgemeinden. Der Gesamtbetrag des Betriebskredits war 2016 auf eine Million Franken festgesetzt worden. Angesichts des gleichbleibenden Finanzbedarfs der Teilkirchgemeinden geht das Parlament auf den Vorschlag des Vorstandes ein, den Gesamtbetrag für das Jahr 2023 bei einer Million Franken zu belassen.

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