Metro

    Initiative will Luzerner «Metro»-Idee am Leben erhalten

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Luzern,

    Kann eine Metro die Verkehrsprobleme der Stadt Luzern lösen? Geht es nach den Initianten der «Metro-Initiative», über die am 9. Februar abgestimmt wird, soll die Stadtregierung diese Frage prüfen und eine Analyse erstellen müssen.

    Luzern
    Ein Bus unterwegs in Luzern. (Archivbild) - Keystone

    Das Projekt sieht ein Parkhaus im Gebiet Reussegg/Ibach nördlich der Stadt Luzern vor. Eine unterirdische Metro soll dieses an den Schwanenplatz anbinden. Die Privatpersonen, die diese Idee bereits 2013 lanciert hatten, haben auch eine Zwischenstation beim Kantonsspital und eine Weiterentwicklung des Metronetzes eingeplant.

    Die Stadtregierung sprach sich bereit 2014 für ein anderes Projekt aus, bei der Luzerner Kantonsregierung stiess die Metro-Idee 2015 auf Ablehnung. Ein überparteiliches Komitee lancierte schliesslich 2018 die Initiative mit dem Titel «Die Metro-Luzern verdient eine Chance. Alles auf den Tisch - Ende Stillstand - In die Zukunft schauen!». 1313 gültige Unterschriften kamen zusammen.

    Die Initiative fordert, dass die Stadt das Projekt Metro-Luzern als Lösungsbeitrag für die Parkplatzproblem in der Innenstadt und beim Kantonsspital betrachtet. Sie soll eine Kosten-Nutzen-Nachhaltigkeits-Analyse erarbeiten, die anderen Projekten gegenübergestellt werden kann. Auch soll vorsorglich Land für das Projekt gesichert werden.

    Stadtrat und Stadtparlament sind gegen die Initiative. Unterstützung erhält die Vorlage von GLP, SVP und FDP. Das Initiativkomitee bemängelte, dass die Stadt mit der Ablehnung der Idee keinen ergebnisoffenen Strategieprozess zur Lösung der Parkplatz-Problematik führe. Mit einem Ja zur Initiative werde nichts gebaut, aber die Idee einer Prüfung unterzogen.

    Die Stadtregierung erachtet dagegen eine Metro nicht als richtigen Lösungsansatz. Sie baut auf den Durchgangsbahnhof und das S-Bahn- und Busnetz. Eine Metro wäre laut ihren Aussagen ein isoliertes Parallelsystem und aufgrund der Kosten in Milliardenhöhe nicht finanzierbar. Man sei nicht bereit, Ressourcen zur Weiterentwicklung der Idee bereitzustellen.

    2017 hatte das Stadtluzerner Stimmvolk Car-Parkplätze vom Inseli verbannt, die Stadt braucht daher Alternativen. Aktuell läuft der partizipative Strategieprozess zum Car-Regime, der vorerst ein gemeinsames Verständnis zutage bringen und sich erst in einem zweiten Schritt konkreten Projektideen widmen soll.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Campingfeuer Bella Italia
    «Fire! Fire!»
    Dealer
    1 Interaktionen
    Zu lange Knast

    MEHR METRO

    putin
    11 Interaktionen
    Moskau
    Lausanne Coronavirus Budget
    2 Interaktionen
    Lausanne
    16 Interaktionen
    Kiew
    Paris
    In Paris

    MEHR AUS STADT LUZERN

    FC Luzern SC Freiburg
    3 Interaktionen
    Mit 2:4
    5 Interaktionen
    Kilbi-Stimmung
    Luzern
    1 Interaktionen
    Luzern