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    Fahrplan 2027: Der grösste Fahrplanwechsel seit 28 Jahren steht an

    Verkehrsbund Luzern
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    Am 13. Dezember 2026 steht Luzern der grösste Fahrplanwechsel seit 28 Jahren bevor: mit mehr Bahnverbindungen und einem neuen Busnetz.

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    Fahrplan 2027: Der grösste Fahrplanwechsel seit 28 Jahren steht an. - Verkehrsbund Luzern

    Das Wichtigste in Kürze

    • Luzern erhält ab dem 13. Dezember 2026 ein neues Busnetz mit mehr Direktverbindungen.
    • Zwischen Luzern und Engelberg fahren die Züge tagsüber neu im Halbstundentakt.
    • Auch das Regionalangebot, der Wochenendverkehr und das Nachtnetz werden ausgebaut.

    Mit dem Fahrplan 2027 wird das öV-Angebot im ganzen Kanton Luzern gezielt weiterentwickelt. Am meisten verändert sich das Busangebot in der Stadt und Agglomeration Luzern, wo sich die Fahrgäste auf ein komplett überarbeitetes Busnetz freuen dürfen. In den Regionen Sursee, Luzern West und im Seetal wird das öV-Angebot ebenfalls verbessert.

    Neues Busnetz für die Stadt und Agglomeration Luzern

    Ab dem 13. Dezember 2026 fährt Luzern mit einem grundlegend neu strukturierten Busnetz. Neue Durchmesserlinien schaffen direkte Verbindungen. Dadurch müssen Fahrgäste weniger umsteigen.

    Unter anderem werden das Tribschen-Gebiet, der Seetalplatz und das Kantonsspital bequemer erreichbar. Neue Direktverbindungen führen zum Verkehrshaus, nach Littau, zur Allmend/Messe sowie nach Meggen und Horw.

    Eine zentrale Neuerung betrifft die Linien 3 und 4. Sie verbinden künftig Littau Gasshof direkt mit dem Bahnhof Luzern sowie mit der Büttenenhalde und dem Würzenbach-Quartier.

    Die Linien 8 und 9 schaffen weitere Direktverbindungen zum Kantonsspital und verbinden dieses mit dem Hirtenhof beziehungsweise Matthof und Littau. Die Linie 20 ermöglicht neu eine direkte Fahrt von Ennethorw über Horw und Luzern bis nach Meggen. Die Linie 40 wird sonntags bis Waldibrücke verlängert und die Linie 46 tagsüber bis Luzern Ibach.

    Die Liniennummern werden im Zuge des Fahrplanwechsels neu geordnet. Neue Durchmesserperrons an der Pilatusstrasse und auf dem Bahnhofsplatz sowie über 30 neue Batterie-Trolleybusse machen die Verbindungen möglich. Die modernen Fahrzeuge bringen mehr Komfort, weniger Lärm und tiefere CO2-Emissionen.

    Optimiertes öV-Angebot für Kriens

    Durch die neuen Linien 31 und 32 entsteht für die Pilatusbahnen, Sidhalde und das Quartier Spitzmatt ein durchgehender Halbstundentakt bis 20.00 Uhr, sowie eine Direktverbindung an die Bahnhöfe Kriens Mattenhof und Horw.

    Zwischen Zentrum Pilatus, Kriens Mattenhof und Horw Zentrum ergänzen sich die beiden Linien zu einem 15-Minuten-Takt. Der Sonnenberg sowie die Pilatus-Bahnen werden durch die Linie 15 neu bis 23.00 Uhr bedient. Die neue Linie 33 verbindet während den Hauptverkehrszeiten Kriens Busschleife mit dem Bahnhof Luzern und weiter nach Verkehrshaus – Adligenswil Widspüel. Sie entlastet dadurch auch die Linie 1.

    Verbesserung in den Regionen

    Auch ausserhalb der Stadt und Agglomeration wird das Angebot gezielt ausgebaut. Das sind die wichtigsten Änderungen:

    − In den Regionen Sursee und Willisau bilden die Linien 63 und 66 während den Hauptverkehrszeiten neu einen 15-Minuten-Takt zwischen Sursee und Willisau. Die Linie 66 bedient neu alle Haltestellen und wird zudem bis ins Willisauer Rossgassmoos verlängert und erschliesst den dortigen Entwicklungsschwerpunkt bei Brack.

    − In der Region Sursee gibt es während der Schulzeit morgens einen zusätzlichen Entlastungskurs mit der Linie 85 von Triengen Gisler via Industriestrasse zum Bahnhof Sursee.

    − Die Surseer Ortsbuslinie 86 bedient anstelle der Altstadt neu die Haltestelle Sursee Badrain in der Wilemattstrasse.

    − Auf der Linie 233, welche von Entlebuch via Hasle und Heiligkreuz nach Schüpfheim fährt, wird zudem das Wochenendangebot optimiert und besser auf die Bahn in Schüpfheim abgestimmt.

    − Im Wiggertal wird der Halbstundentakt der Linie 608 zwischen St. Urban und Reiden werktags am Nachmittag ausgeweitet.

    Halbstundentakt nach Engelberg und besseres Bahnangebot am Wochenende

    Auf der Strecke zwischen Luzern und Engelberg wird ab dem Fahrplanwechsel tagsüber der Halbstundentakt eingeführt. Die zusätzlichen Verbindungen stärken die Erreichbarkeit der Gemeinden entlang der Strecke und entlasten die bestehenden Züge.

    Aufgrund von Rückmeldungen in der Fahrplanvernehmlassung wird auf der S9 am Wochenende ein neuer Frühkurs zwischen Beinwil am See, Hochdorf und Luzern eingeführt, mit Ankunft in Luzern um 5.58 Uhr. Aufgrund der positiven Nachfrageentwicklung werden samstags um 17.02 Uhr und 17.32 Uhr ab Luzern Doppeltraktionen bis Hochdorf eingesetzt.

    Auch auf weiteren Bahnlinien wird am Wochenende die Kapazität erhöht: Auf dem RE24 verkehren samstags neu bereits ab 8.00 Uhr Doppelstockzüge. Auf der S1 werden am Wochenende zusätzliche Doppeltraktionen zwischen Luzern und Baar eingesetzt, wodurch die Fahrgäste von mehr Platz und Fahrkomfort profitieren.

    Mehr Fahrten im Nachtnetz

    Das Nachtnetz wird ausgebaut: Bei allen Luzerner Nachtnetzlinien gibt es fünf zusätzliche Betriebsnächte. Das Angebot wird künftig auch in den Nächten vor und an Ostern, vor und an Auffahrt sowie in der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August gefahren. Damit profitieren die Fahrgäste insbsondere an Feiertagen und rund um besondere Anlässe von zusätzlichen Verbindungen.

    Seit 2022 gelten alle öV-Billette und Abos im Tarifverbund Passepartout auch in den Nachtbussen und -zügen. Es fällt kein Zuschlag an.

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