Eine Expertengruppe beurteilt im Auftrag des Kantons Luzern die Gesuche von Unternehmen um Härtefallhilfen in der Coronapandemie.
Prostatakrebs Kaffee
Ein Kaffee steht in einem Restaurant in Luzern auf einem Tisch. (Symbolbild) - Keystone

Eine Expertengruppe beurteilt im Auftrag des Kantons Luzern die Gesuche von Unternehmen um Härtefallhilfen in der Coronapandemie. Sie bearbeitet aktuell bis zu 150 Anträge pro Woche. Somit konnten bereits 80 Prozent Härtefallgesuche von Restaurants behandelt werden.

Obwohl die Zahl der bearbeiteten Anträge schwanke, sei man mittlerweile deutlich schneller als noch im Februar, teilte die Luzerner Regierung am Mittwoch anlässlich einer Bilanz zu den Härtefallmassnahmen mit. Dies sei auf die höhere Qualität der Gesuche sowie auf mehr Ressourcen bei der Bearbeitung zurückzuführen.

Bis am 31. März wurden total rund 57 Millionen Franken Härtefallhilfen gesprochen. Insgesamt stellt der Kanton Luzern bislang 266 Millionen Franken für die Massnahmen bereit.

Laut dem Regierungsrat reichten aber finanzielle Hilfen alleine nicht aus, um die Krise zu bewältigen. So seien auch mittel- und langfristige Massnahmen wichtig.

Die Regierung tue dies etwa mit Investitionen im Hoch- und Tiefbau, mit Massnahmen für die administrative Entlastung der Wirtschaft, mit einem neuen Tourismusleitbild sowie durch das Setzen von wirtschaftlichen Impulsen mit dem Planungsbericht Klima und Energie.

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