Trockenheit belastet Wasserressourcen im Kiesental

Nau.ch Lokal
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Oberemmental,

Die Trinkwasserversorgung in Grosshöchstetten ist derzeit gesichert. Um Engpässe zu verhindern, bittet die Gemeinde um einen sorgsamen Wasserverbrauch.

Ein Feuerwehrhydrant in Grosshöchstetten.
Ein Feuerwehrhydrant in Grosshöchstetten. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Die Schweiz befindet sich derzeit in einer Hitze- und Trockenperiode. Hohe Temperaturen, ausbleibende oder geringe Niederschläge sowie der erhöhte Wasserverbrauch belasten die natürlichen Wasserressourcen und die Wasserversorgung. Wie die Gemeinde Grosshöchstetten informiert, ist die Trinkwasserversorgung derzeit sichergestellt und wird laufend überwacht.

Damit dies auch in den kommenden Wochen so bleibt, und die technischen Anlagen der Wasserversorgung nicht übermässig belastet werden, ist die Gemeinde auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Die Gemeinde ersucht deshalb um einen sorgsamen und sparsamen Umgang mit Trinkwasser. Bereits mit einfachen Massnahmen lässt sich viel bewirken: Rasenflächen möglichst nicht sprengen, Gärten und Pflanzen nur zurückhaltend bewässern – nach Möglichkeit mit Regenwasser.

Wasser bewusst sparen

Auf das Waschen von Autos und Vorplätzen verzichten, Pools möglichst nicht neu befüllen, Brunnen, Schläuche und Wasserhähne nicht unnötig laufen lassen. Auch im Haushalt können kleine Anpassungen helfen: Kürzer duschen, Wasser beim Einseifen oder Zähneputzen abstellen sowie Waschmaschinen und Geschirrspüler nur gut gefüllt laufen lassen.

Es wird darauf hingewiesen, dass Wasserbezüge ab Hydranten bewilligungspflichtig sind und ausschliesslich mit der Zustimmung der Gemeinde und des Wasserverbunds erfolgen dürfen. Der Wasserverbund Kiesental koordiniert aktuell gemeinsam mit den Anschlussgemeinden grössere Bewässerungen, damit hohe Verbrauchsspitzen vermieden werden können.

Jeder Beitrag zählt. Mit einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser helfen alle mit, die Versorgungssicherheit während der anhaltenden Trockenperiode aufrechtzuerhalten.

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