Bahnhofareal soll zukunftsfähig entwickelt werden

Der Gemeinderat Grosshöchstetten bewilligt einen Planungskredit für das Vorprojekt zur Aufwertung des Bahnhofareals und startet damit die nächste Projektphase.

Der BLS Bahnhof Grosshöchstetten.
Der BLS Bahnhof Grosshöchstetten. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Wie die Gemeinde Grosshöchstetten berichtet, arbeitet die BLS zusammen mit dem Gemeinderat an der Planung des zukünftigen Bahnhofareals in Grosshöchstetten. Ziel des Projekts ist es, die städtebaulichen, verkehrstechnischen und funktionalen Aspekte des Bahnhofs zu verbessern.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit war die Büro für Mobilität AG in einer ersten Phase mit der Erstellung einer umfassenden Vorstudie beauftragt worden. Die bearbeiteten Massnahmen stützen sich dabei auf das bereits entwickelte Mobilitätskonzept der Gemeinde sowie die Eingaben im Agglomerationsprogramm 4. Generation.

Als Ergebnis der Vorstudie liegen nun die Vorschläge für eine hindernisfreie Bushaltestelle und dem hindernisfreien Zugang zum Bahnhof sowie attraktive Wartebereiche vor.

Mobilität neu denken

Weiter wurden in der Vorstudie Vorschläge für die Verbesserung der Umsteigebeziehungen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln, der Neugestaltung von Park and Ride- und Bike and Ride-Anlagen sowie der Integration von Shared Mobility ausgearbeitet.

Die aktuell laufende öffentliche Mitwirkung bis 8. Februar 2026 bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, zu diesen Vorschlägen Stellung zu nehmen und sich aktiv in die Planung einzubringen.

Die Ergebnisse der Mitwirkung sollen anschliessend im Vorprojekt weiterbearbeitet werden.

Schrittweise Umsetzung mit Blick in die Zukunft

Das Projekt wird in zwei Etappen geplant: Die Etappe 2028 konzentriert sich auf kurzfristig umsetzbare Massnahmen und wird detailliert ausgearbeitet. Sie ist so konzipiert, dass spätere, grössere Eingriffe möglich bleiben.

Die Etappe 2035+ ist das langfristige Zielbild, das grössere Infrastrukturveränderungen durch die BLS beinhaltet. Anlässlich der letzten Sitzung des Gemeinderats wurde der Planungskredit von 114’000 Franken (inklusive Mehrwertsteuer) für die nächste Phase «Vorprojekt» bewilligt.

Der beantragte Verpflichtungskredit IR unterliegt dem fakultativen Referendum. Der Schwerpunkt des Vorprojekts wird die konkrete Ausarbeitung der Massnahmen gemäss der SIA-Phase 31 sowie die Vorbereitung der Eingabe für die Etappe 2035+ in das Agglomerationsprogramm 6. Generation sein.

Nächste Schritte transparent begleitet

Das Vorprojekt wird auf der Basis der Vorstudie und der Mitwirkungseingaben von Februar bis Juli 2026 erarbeitet. Die Bevölkerung wird zu gegebener Zeit erneut über den Projektstand informiert.

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