Die beiden St. Niklausengesellschaften Küssnacht am Rigi und Immensee haben das Klausjagen vom 3. Dezember wegen der Pandemie abgesagt.
Schoko-Nikoläuse mit einem Mund-Nasen-Schutz. Foto: Nicolas Armer/dpa
Schoko-Nikoläuse mit einem Mund-Nasen-Schutz. Foto: Nicolas Armer/dpa - dpa-infocom GmbH

Der Umzug mit Iffelen, Fackeln und Trychlen lockt jeweils Zehntausende an. Die Organisationen distanzieren sich derweil von den Freiheitstrychlern.

Aufgrund verschiedener Anfragen weisen die Gesellschaften darauf hin, dass sie keine politischen Ziele verfolgten und auch in keinerlei Verbindung zu Freiheitstrychlern und ähnlichen Aktionsbündnissen stehen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Man sei einzig der Bewahrung des Brauchtums und dem karitativen Zweck der Bescherung verpflichtet.

Für dieses Jahr habe man in Absprache mit dem Bezirk Küssnacht, der Kantonspolizei Schwyz und dem Amt für Gesundheit entschieden, die abendlichen Hauptumzüge vom 3. Dezember abzusagen. Die aktuelle Pandemiesituation und die zu erwartende Besucheranzahl stehen einer Umzugsdurchführung entgegen.

Abgesagt ist auch der Küssnachter Kinderumzug am Klaustagsnachmittag. Er wird durch vier getrennte Umzüge ersetzt, die bei den jeweiligen Schulhäusern beginnen und enden.

Stattfinden werden, mit den erforderlichen Schutzmassnahmen, der Immenseer Schülerumzug, die Anlässe Klausabholen, Aussendefeier, Klausbesuche sowie die Klausumzüge der Oberstufenschüler im Morgengrauen.