Kriens-Luzern holt sich klaren Sieg und ersten Matchball
Mit einem überzeugenden 41:33 gegen Pfadi Winterthur sichert sich der HC Kriens-Luzern den zweiten Sieg der Serie und den ersten Matchball für den Finaleinzug.

Wie der HC Kriens-Luzern mitteilt, war das Halbfinalduell zwischen dem HCKL und Pfadi Winterthur eine schnelle und zeitweise hart geführte Partie, in der die Krienser nichts anbrennen liessen. Durch den verdienten 33:41-Erfolg sicherten sich die Blau-Weissen im Heimspiel am nächsten Sonntag den ersten Matchball für den Einzug in den Playoff-Final.
Der HC Kriens-Luzern wollte nach dem erfolgreichen Auftakt in die Halbfinal-Serie gegen Pfadi Winterthur dort anknüpfen, wo er am letzten Sonntag aufgehört hatte: mit einem Sieg. Allerdings war dem HCKL die Heimstärke von Pfadi durchaus bewusst, endete doch die letzte Begegnung in Winterthur Mitte Dezember unentschieden.
Nebst den bereits länger verletzten Marko Milosavljevic, Ramon Schlumpf, Ammar Idrizi und Jonas Schelker konnte Thomas Zimmermann auf den gesamten Kader zurückgreifen.
Powerhandball im ersten Abschnitt
Die erste Halbzeit begann, wie ein Spitzenspiel beginnen muss: Schlag auf Schlag. Innerhalb der ersten 50 Sekunden fielen drei Tore und der HCKL lag mit 2:1 in Front. Die zahlreich mitgereisten Krienser Fans unterstützten ihre Mannschaft in der schmucken Arena lautstark. Die Stimmung in der Halle peitschte beide Teams an.
Pfadi Winterthur wusste um die Bedeutung dieses Heimspiels und ging das angeschlagene Tempo hartnäckig mit. Die Deckung der Krienser machte bis auf wenige Ausnahmen einen grandiosen Job, und wenn dann doch ein Winterthurer Spieler durchbrechen konnte, neutralisierte Torhüter Kévin Bonnefoi den Abschluss ein ums andere Mal.
Wer dachte, das Anfangstempo könne nicht über die ganze erste Halbzeit gehalten werden, irrte. Das Umschaltspiel von der Verteidigung in den Angriff war unfassbar schnell. Direkt oder über ein, zwei Stationen gelangen einfache Tempotore. Pfadi Winterthur konnte ab Mitte der ersten Hälfte dem Krienser Schnellzug nicht mehr folgen.
Es war eine herausragende Phase im Spiel des HCKL, und die Mannschaft war taktisch brillant auf das Winterthurer Spiel vorbereitet. Die Pausenführung von 23:17 war für die Krienser mehr als verdient.
Pfadi Winterthur kommt zurück
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich ein anderes Bild. Das Heimteam stand plötzlich stabiler in der Abwehr und hatte sich besser auf den Krienser Rückraum eingestellt.
Es harzte beim HCKL, auch weil das Kreisspiel nicht mehr gleich gut funktionierte wie in der ersten Halbzeit. Auf der Gegenseite zeigte Winterthur frischen Angriffshandball und konnte bis auf drei Tore verkürzen.
Das Tor zum 28:31 aus Winterthurer Sicht war für den HCKL der Weckruf, den es brauchte. Mit dem folgenden Treffer von Radojica Cepic war die Schwächephase überstanden. Von nun an liess der HCKL die Muskeln spielen und fand wieder zurück zum Spielwitz der ersten Hälfte, Traumanspiele an den Kreis inklusive. Im Tor gelangen Kévin Bonnefoi mehrere Big Saves.
Kriens setzt sich entscheidend ab
Pfadi Winterthur entglitt das Spiel innerhalb von zehn Minuten, nachdem sich die Gastgeber nach der Pause nochmals herangekämpft hatten. Mit dem Penaltytor von Moritz Oertli zum Schlussresultat von 33:41 sicherte sich der HCKL den zweiten Sieg in Folge.
Die Mannschaft von Thomas Zimmermann war an diesem Abend schlussendlich ein zu starker Gegner und der verdiente Sieger. Immerhin gelang Niclas Mierzwa von Pfadi Winterthur mit einem herrlichen Flügel-Flügel-Kempa der Treffer des Abends.
Für den HC Kriens-Luzern geht es am nächsten Sonntagabend gegen den gleichen Gegner in der Pilatus Arena weiter. In Spiel drei dieser Halbfinalserie hat der HCKL die erste Chance, sich für den Final gegen die Kadetten Schaffhausen oder den BSV Bern zu qualifizieren.










