Eingestelltes Seewärme-Projekt: Abschlussbericht liegt vor

    Stadt Romanshorn
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    Bodensee,

    Für das eingestellte Seewärme-Projekt in Romanshorn wurden rund 1,3 Millionen Franken des Projektierungskredits verwendet. Nun liegt der Abschlussbericht vor.

    Die Seepromenade der Gemeinde Romanshorn.
    Die Seepromenade der Gemeinde Romanshorn. - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Die Stadt Romanshorn stoppte das Projekt für einen Seewasser-Wärmeverbund Ende 2025.

    Die von der Projektierungsgesellschaft Romatherm AG geprüften Varianten mit Kaltwassernetz, Warmwassernetz und hybrider Lösung erwiesen sich gegenüber bestehenden Energielösungen als derzeit zu teuer und daher nicht marktfähig, wie die Stadt ausführt.

    Seewärme bleibt auf dem Radar

    Im Rahmen der Projektierung wurden rund 1,3 Millionen Franken des bewilligten Kredits von zwei Millionen Franken eingesetzt.

    Damit wurden fundierte technische und bauliche Grundlagen für das Projekt erarbeitet, darunter Kostenermittlungen, Ausschreibungen für Bauprojekte, Bewilligungsverfahren sowie Produkte und Dienstleistungen.

    Dieses wertvolle Know-how bleibt trotz Einstellung erhalten und kann zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden, falls sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Realisierung verbessern.

    Die Stadt ist überzeugt, dass Seewasser als Ressource für Kühl- und Wärmezwecke langfristig eine auch ökonomisch sinnvolle Option bleibt.

    Pfeiler der regionalen Energieversorgung

    Die Regiotherm AG, Muttergesellschaft der Projektierungsgesellschaft Romatherm AG, konzentriert sich nach dem Projektende auf ihre Kernkompetenzen in der Entwicklung und im Betrieb nachhaltiger Wärmelösungen für die Region.

    Als Unternehmen im Besitz der Stadt Romanshorn bleibt sie ein wichtiger Pfeiler der regionalen Energieversorgung.

    Der Abschlussbericht des Seewärme-Projekts ist über einen Link auf der Webseite der Stadt Romanshorn einsehbar.

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