Baugesuch zur Sanierung der Friedhofskapelle eingereicht
Die denkmalgeschützte Kapelle im Friedhof Arbon ist stark sanierungsbedürftig. Nun ist das Baugesuch eingereicht. Arbeiten sollen im Winter 2026/27 beginnen.

Die denkmalgeschützte Kapelle im Friedhof Arbon ist stark sanierungsbedürftig. Wie die Stadt Arbon schreibt, wurde nun Ende März 2026 das Baugesuch zu ihrer Renovation eingereicht.
Damit erreicht das Projekt nach den abgeschlossenen Vorarbeiten einen wichtigen Meilenstein.
Die geplanten Arbeiten betreffen insbesondere das Dach, die Fassade sowie die Fenster der Kapelle. Der beschädigte Dachstuhl und die Schieferdeckung werden instandgesetzt, der Fassadenputz erneuert und die Sandsteinelemente fachgerecht restauriert.
Zudem ist der Ersatz der Fenster vorgesehen, ebenso wie verschiedene Arbeiten im Innenbereich.
Denkmalschutz: Historische Bausubstanz langfristig sichern
Die 1907 erbaute Friedhofskapelle wird jährlich für rund 150 Abdankungen genutzt und befindet sich seit längerer Zeit in sanierungsbedürftigem Zustand. Untersuchungen und Expertisen in den vergangenen Jahren haben unter anderem durchfeuchtete Dachschalungen, lose Schieferplatten, undichte Fenster sowie Schäden an der Fassade und im Gebäudeinnern aufgezeigt.
Da es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt, erfolgte die Planung in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen. Ziel der Sanierung ist es, die historische Bausubstanz langfristig zu sichern und die Kapelle als würdevollen Ort der Abschiednahme zu erhalten.
Der Stadtrat hatte für die Sanierung im Oktober 2025 einen Kredit von rund 1,61 Millionen Franken bewilligt. Nach Abschluss des Bewilligungsverfahrens ist vorgesehen, mit den Bauarbeiten im Winter 2026/27 zu beginnen.
Mit dem Projekt investiert die Stadt Arbon in den langfristigen Erhalt eines wichtigen historischen Bauwerks und eines zentralen Ortes für Trauer und Erinnerung.






