Opfikon und Kloten werden doch nicht die ersten Schweizer Gemeinden, die sich das Netto-Null-Ziel 2030 vornehmen. Die Stimmberechtigen der beiden Flughafengemeinden haben die Vorlage von SP und Juso abgelehnt.
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Ein Mann wirft seine Abstimmungspapiere in die Urne. (Symbolbild) - Keystone

In beiden Gemeinden fiel das Resultat deutlich aus: Opfikon lehnte die Klima-Initiative mit einem Nein-Stimmenanteil von 60,9 Prozent ab. In Kloten legten sogar 65,2 Prozent der Stimmberechtigen ein Nein in die Urne. Die Stimmbeteiligung lag in Opfikon bei 39,9 Prozent, in Kloten bei 40,5 Prozent.

Die Stimmberechtigten folgten mit ihrem Nein in beiden Gemeinden den Bürgerlichen, die es als unrealistisch bezeichneten, in so kurzer Zeit ein so ehrgeiziges Klimaschutz-Projekt umzusetzen.

Konkrete Massnahmen waren in der Vorlage nicht enthalten. Die Stimmberechtigten hätten der Lokalpolitik aber den Auftrag erteilt, die Städte bis in neun Jahren klimaneutral zu machen.

Der Flughafen Zürich, der auf Klotemer Gemeindegebiet steht, wäre vom Netto-Null-Ziel 2030 nicht betroffen gewesen. Er hat sich selber zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein.

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