Mosnang geht gegen das Einjährige Berufkraut vor
Wie die Gemeinde Mosnang mitteilt, plant sie gemeinsam mit den Einwohnern, gegen die invasive Pflanze vorzugehen.

Das Einjährige Berufkraut schadet der Biodiversität und fordert alle Einwohner. Invasive Neophyten wie das Einjährige Berufkraut sind eine Herausforderung. Entgegen ihrem Namen ist die Pflanze zwei- oder gar mehrjährig. Aus Einzelpflanzen entstehen rasch dichte Bestände, die seltene Pflanzenarten verdrängen und die Biodiversität gefährden.
Das Wichtigste ist, dass die Pflanze nicht zum Blühen kommt. Besonders die Landwirtschaft und der Naturschutz sind bei der Pflege von Magerwiesen und anderen Flächen für die Biodiversität durch grossen zusätzlichen Aufwand betroffen. Sie sind darauf angewiesen, dass alle bei der Bekämpfung mitmachen – auch an Strassenrändern, in Privatgärten und auf Flachdächern.
Die Einwohner werden ermutigt, zu helfen, die Ausbreitung von Neophyten zu verhindern. Sie können invasive Neophyten aus ihrem Garten entfernen, den Garten nach dem Roden mit vielfältigen, einheimischen Wildpflanzen, zum Beispiel schwarzer Holunder, Vogelbeerbaum, Eibe oder gemeines Pfaffenhütchen, bereichern.
Ein bekanntes Beispiel ist die im Frühjahr auffällig gelb blühende Forsythie (landläufig als Forzizia bezeichnet). Bei ihr finden Insekten keinen Nektar. Einheimische Pflanzen hingegen bieten Nahrung, Schutz und Lebensraum für einheimische Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und andere Tiere.
Auf die fachgerechte Entsorgung der Neophyten achten
Bei der Entsorgung der invasiven Neophyten sollte man auf die fachgerechte Behandlung der Abfälle achten. Nichtfortpflanzungsfähiges Pflanzenmaterial kann kompostiert werden. Fortpflanzungsfähiges oder blühendes Pflanzenmaterial gehört in eine professionell geführte Kompostier- oder Vergärungsanlage (nicht Gartenkompost oder Feldrandkompostierung) oder in den Hauskehricht.
Wer die Grüngutabfuhr des ZAB nutzt, kann die Pflanzen im entsprechenden Behälter entsorgen. Die Entsorgung via die Grüngutsammelstelle Bitzi ist nicht zu empfehlen.










