Bütschwil: 23,23 Millionen Franken für das Hallenbad
Für das Hallenbad Bütschwil SG beantragt der Zweckverband 23,23 Millionen Franken. Die vier Verbandsgemeinden stimmen am 29. November 2026 darüber ab.

Das Projekt «Sanierung mit Erweiterung» des Hallenbads Bütschwil geht in die nächste politische Phase. Der Verwaltungsrat des Zweckverbandes hat die Abstimmungsfrage verabschiedet und beantragt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der vier Zweckverbandsgemeinden für die Volksabstimmungen vom 29. November 2026 einen Ausführungskredit von 23,23 Millionen Franken.
Nachdem sich der Verwaltungsrat Ende Mai 2026 nach einer umfassenden Interessenabwägung für die Variante «Sanierung mit Erweiterung» ausgesprochen hat, steht nun der nächste Meilenstein im Projekt an. Mit der Genehmigung der Abstimmungsfrage und des beantragten Ausführungskredits werden die politischen Vorbereitungen für die Volksabstimmung vom 29. November 2026 eingeleitet. Den Stimmberechtigten in den vier Verbandsgemeinden wird dabei folgende Frage unterbreitet: «Wollen Sie dem Ausführungskredit in der Höhe von Fr. 23'230'000.00 für die Sanierung mit Erweiterung des Hallenbads Bütschwil zustimmen?»
Der beantragte Ausführungskredit berücksichtigt neben den berechneten Projektkosten von rund Fr. 20,2 Mio. eine Baukostenreserve von 15%. Die Aufteilung der Kosten auf die vier Verbandsgemeinden erfolgt gemäss dem Kostenverteiler des Zweckverbandes: Bütschwil-Ganterschwil Fr. 12'695'195.00, Mosnang Fr. 5'047'879.00, Lütisburg Fr. 2'794'569.00 und Neckertal Fr. 2'692'357.00.
Zwischen den Sommer- und Herbstferien wird der Verwaltungsrat die Bevölkerung mit verschiedenen Informationsveranstaltungen umfassend über das Projekt informieren. Ziel ist es, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Abstimmung am 29. November 2026 zu bieten. Mit der «Sanierung mit Erweiterung» soll das Hallenbad nicht nur umfassend technisch und energetisch erneuert, sondern gleichzeitig gezielt an die künftigen Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen angepasst werden.
Neben der Sanierung sind die Vergrösserung der Wasserfläche und die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für Schulschwimmen, Vereine, Schwimmkurse und den öffentlichen Badebetrieb die Kernstücke des Projekts.
Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die Vorlage eine nachhaltige Investition in die Zukunft der Region darstellt. «Mit dem Hallenbad investieren wir in die Sicherheit unserer Kinder, in den Vereinssport, in die Gesundheit und in die Lebensqualität des gesamten Toggenburgs. Nun freuen wir uns darauf, das Projekt der Bevölkerung vorzustellen und gemeinsam über seine Zukunft zu diskutieren.», hält der Verwaltungsrat fest.










