Wie die Gemeinde Oberhelfenschwil mitteilt, bedankt sich der Gemeindepräsident für den Einsatz und die Solidarität bei der tragischen Brandkatastrophe.
Einfahrtsstrasse in Oberhelfenschwil.
Einfahrtsstrasse in Oberhelfenschwil. - Nau.ch / Simone Imhof

Am 23. Dezember 2021, nur ein Tag vor Heiligabend, hat sich im Dorf Oberhelfenschwil eine tragische Brandkatastrophe ereignet, welche in der Bevölkerung eine tiefe Betroffenheit ausgelöst hat. Das Unglück hat zwei Todesopfer gefordert. Zwei Kinder haben über Nacht ihre Eltern verloren. Alle beteiligten Blaulichtorganisationen und insbesondere die Feuerwehr Neckertal haben das Menschenmögliche geleistet.

Die Tragödie liess sich nicht verhindern. Der vielstündige Dauereinsatz von rund 70 Angehörigen der Feuerwehr unter belastenden Bedingungen, verdient einen ganz herzlichen Dank. Auch der Einsatz der Polizei mit ihren mannigfaltigen Aufgaben und der Einsatz der medizinischen Rettungsdienste war sehr professionell und verdient ein Dankeschön der Bevölkerung.

Solidarität der Bevölkerung

Zur Linderung der materiellen Verluste und zur Deckung erster Kosten hat die Gemeindeverwaltung noch am Tag des Unglücks ein Spendenkonto eingerichtet. Die Solidarität der Bevölkerung nicht nur in der Gemeinde, sondern auch über die Kantonsgrenze hinaus ist eindrücklich, die Vielfalt der Hilfsangebote gross. Der Bedarf an materiellen Spenden war rasch gedeckt. Die Nachbarschaftshilfe, die vor Ort geleistet wurde und die über die Region hinausreichende Solidarität überwältigend ist.

Der Gemeindepräsident dankt auch den Mitarbeitenden auf der Gemeindeverwaltung. Sie haben sich zuerst im Gemeindeführungsstab und danach bei der Spendenaktion uneingeschränkt zur Verfügung gestellt. Der Gemeindepräsident wünscht den Kindern und den Angehörigen bei der Bewältigung des Erlebten und auf dem weiteren Lebensweg alles Gute.

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