Die Bergbahnen Wildhaus AG hat das letzte Geschäftsjahr mit einem Rekord bei den Gästezahlen sowie mit einem Gewinn von 436'000 Franken abgeschlossen.
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Eine Gondel einer Bergbahn. - Keystone
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Für den kommenden Winter werden wegen der stark gestiegenen Energiekosten höhere Preise angekündigt. Nach zwei herausfordernden Jahren hätten sämtliche Parameter ins Plus gedreht, teilte die Bergbahnen Wildhaus AG am Donnerstag, 4. August 2022, mit. Bei den Gäste-Ersteintritten sei mit der Zahl von 218'000 eine neue Bestmarke erreicht worden.

Im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Betriebsertrag von 8,3 Millionen Franken und ein positives Betriebsergebnis (EBITDA) von 2,1 Millionen Franken. Nach Finanzaufwand, Steuern und Abschreibungen resultierte ein Gewinn von rund 436'000 Franken.

Grundlage für das positive Ergebnis seien die guten Wetter- und Schneeverhältnisse gewesen. Wegen der Unsicherheiten durch die Covid-19-Pandemie hätten sich nochmals viele Schweizerinnen und Schweizer entschieden, die Winterferien im eigenen Land zu verbringen. Einen deutlichen Zuwachs gab es aber auch im Sommergeschäft.

Preiserhöhungen seien unumgänglich

Sorgen bereiten nun die steigenden Energiepreise. Für Strom, Diesel und Heizöl müssten Mehrkosten von einigen hunderttausend Franken einkalkuliert werden. Es sei nicht möglich, diesen Mehraufwand betrieblich aufzufangen, hiess es in der Mitteilung. Preiserhöhungen für die kommenden Wintersaison seien deshalb unumgänglich.

Nach 30 Jahren als Verwaltungsratspräsident tritt Jakob Rhyner zurück. Die Nachfolgerin oder der Nachfolger wird an der Generalversammlung vom 10. September bestimmt.

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