Fahrende dürfen den Durchgangsplatz in Rothenburg LU länger nutzen

    Keystone-SDA Regional
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    Hochdorf,

    Die Fahrenden, die auf dem Durchgangsplatz im luzernischen Rothenburg stationiert sind, müssen nicht Ende Jahr weg. Die Gemeinde und der Kanton haben entschieden, dass sie das Areal, auf dem einst das neue Luzerner Sicherheitszentrum entstehen soll, bis Ende 2023 nutzen können.

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    Rund 500 Jenische mit ca. 40 Wohnwagen auf einem Industierareal der Stadt Luzern im Schlund in der Gemeinde Kriens, am Montag, 18. April 2016. (Archivbild) - keystone

    Das Grundstück gehört dem Kanton und befindet sich in der Nähe des Autobahnanschlusses Rothenburg. Als Eigentümer trage der Kanton Luzern die Verantwortung für das Areal, teilte dieser am Montag mit. Er stellt alle notwendigen Anlagen bereit und organisiert den Betrieb.

    So erhalten die Fahrenden neu einen Parkscheinautomaten für die Anmeldung. Damit falle für die Fahrenden der Weg zum Schalter weg, für die Mitarbeitenden der Verwaltung reduziere sich der administrative Aufwand, heisst es weiter.

    Auf dem Areal ist ein neues Sicherheitszentrum geplant, indem ab 2028 rund 260 kantonale Angestellte arbeiten werden. Bis zum Baustart solle der Platz sinnvoll genutzt werden, heisst es weiter. Das sei mit dem Platz für die Fahrenden gewährleistet.

    Bis zum Baustart für das Sicherheitszentrum bleibt der Durchgangsplatz Rothenburg eine befristete Zwischenlösung. Damit die Fahrenden auch nach Ablauf dieser Frist einen Platz haben, evaluieren Vertreter des Kantons mit verschiedenen Beteiligten weitere potenzielle Standorte für eine dauerhafte Lösung.

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