Die Schafe, die im vergangenen November in Urnäsch AR und in Appenzell gerissen wurden, gehen auf das Konto des Wolfsmännchens M109. Dies haben genetische Untersuchungen ergeben, wie die Jagdverwalter am Mittwoch mitteilten.
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Die Schafe, die im vergangenen November im Appenzellerland gerissen wurden, gehen auf das Konto von «M109». (Symbolbild) - Keystone
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Der gleiche Wolf M109 war im August 2019 bereits am Lukmanierpass und danach in Andermatt UR unterwegs gewesen und hatte Spuren hinterlassen. Die Schafsrisse im Appenzellerland wurden von einem spezialisierten Labor der Universität Lausanne untersucht und dem Wolf M109 zugeordnet.

Die Wildhüter hätten die Risse im vergangenen November vor Ort richtig einem Wolf zugeordnet, heisst es im Communiqué. Wegen der wachsenden Wolfspopulation in der Schweiz rechnen die Jagdverwalter beider Appenzell damit, dass es in Zukunft noch vermehrt zu Vorkommnissen mit Wölfen kommen kann.

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