Stein (AR)

Stein plant Schulareal für die Zukunft

Gemeinde Stein AR
Gemeinde Stein AR

Herisau,

Die Gemeinde Stein AR hat der Bevölkerung den aktuellen Stand der Schulraumplanung vorgestellt. Bis zur Abstimmung Ende Jahr sind noch mehrere Schritte nötig.

Gemeinde Stein AR. - Gemeinde Stein

Die Gemeinde Stein hat an der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 22. April 2026 den aktuellen Stand der Schulraumplanung präsentiert.

Im Zentrum steht ein ganzheitliches Entwicklungskonzept, das die Schule langfristig an die heutigen Anforderungen anpasst und den Dorfzusammenhalt stärkt.

Wie die Gemeinde Stein schreibt, wird das Projekt in die langfristige Finanzplanung der Gemeinde einbettet.

Zeitgemässe Schule ist wichtiger Bestandteil für ein attraktives Dorf

Beim bestehenden Primarschulhaus und Kindergarten besteht dringender Sanierungsbedarf. Das heutige Provisorium ist bis 2032 ausgelegt und stellt keine langfristige Lösung dar.

Gleichzeitig hat sich die Schule in den letzten Jahren stark verändert. Individualisiertes Lernen, Gruppenarbeiten und die integrative Schule prägen den Alltag.

Die bestehenden Schulräume in Stein können diese Entwicklung mittel- und langfristig nicht mehr abbilden. Es fehlen insbesondere flexible Lernräume sowie Möglichkeiten, die Zusammenarbeit innerhalb der Zyklen sinnvoll zu gestalten und Synergien zu nutzen.

«Unser Ziel ist eine Gesamtschule, die den heutigen und zukünftigen pädagogischen Anforderungen entspricht», sagt Co-Projektleiterin Anneliese Looser. «Wir wollen weiterhin ein attraktives Dorf für alle Generationen bleiben. Eine zeitgemässe Schule ist ein wichtiger Bestandteil davon.»

Fundierter Prozess und breit abgestützte Projektgruppe

Die Schulraumplanung basiert auf einem mehrjährigen, breit abgestützten Prozess. Seit 2022 wurden die bestehenden Räume analysiert, der zukünftige Bedarf definiert sowie verschiedene Varianten geprüft und bewertet.

Daraus ist ein durchdachtes Gesamtkonzept entstanden, das pädagogische, betriebliche und bauliche Anforderungen zusammenführt.

In der Projektgruppe waren seitens Gemeinderat Reto Meier (Bau) und Anneliese Looser (Schule) involviert, des weiteren ein externer Bauherrenberater, Mitarbeitende der Schule sowie Persönlichkeiten aus der Bevölkerung.

«Ein effizientes und durchdachtes Gesamtkonzept entsteht nur, wenn man Personen mit unterschiedlichen Blickwinkeln an den Tisch holt», erklärt Co-Projektleiter Reto Meier. «Die Planung der Schule ist eine von mehreren Arealentwicklungen in Stein. Eine Koordination findet statt und wenn sich Synergien ergeben, werden wir diese nutzen.»

Langfristige Investition mit Augenmass

Schulraum wird für Jahrzehnte gebaut. Der Handlungsbedarf für Stein ergibt sich in erster Linie aus dem hohen Sanierungsbedarfs sowie der veränderten Anforderungen an den Unterricht.

Die Planung berücksichtigt ausserdem Schwankungen bei den Schülerzahlen, ohne auf Vorrat zu bauen. Die Situation bietet die Chance, notwendige Sanierungen mit einer zukunftsgerichteten Weiterentwicklung zu verbinden.

Gemeindepräsidentin: «Wir denken ganzheitlich und langfristig»

Ziel ist es, klug und bedarfsgerecht zu investieren. Das Projekt berücksichtigt auch die langfristige Tragbarkeit. Die langfristige Finanzplanung erarbeitet die Gemeinde aktuell gemeinsam mit einem Partner aus. Sie berücksichtigt alle mittel- und langfristige Investitionen in der Gemeinde.

Sobald die finanzielle Tragbarkeit geklärt ist, wird die Bevölkerung wieder informiert und anschliessend der Projektierungskredit für die Schulraumplanung zur Abstimmung vorgelegt.

«Die Schule ist eines von mehreren wichtigen Projekten in Stein. Wir denken ganzheitlich und langfristig», betont Gemeindepräsidentin Petra Hanel Sturzenegger. «Unser Anspruch ist eine Lösung, die tragbar ist und Stein als Wohn- und Lebensort weiter stärkt.»

Nächste Schritte

Die Informationsveranstaltung zeigte: Das Interesse in der Bevölkerung ist gross, die Diskussion engagiert und wertschätzend. Die Rückmeldungen fliessen in die weiteren Arbeiten ein.

Die nächsten Schritte umfassen die Machbarkeitsstudie sowie die vertiefte Prüfung der finanziellen Auswirkungen auf Gemeindeebene.

Eine Abstimmung über den Projektierungskredit ist voraussichtlich Ende 2026 / Anfang 2027 vorgesehen.

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