Ausserrhoder Junglehrer sollen mehr verdienen

Keystone-SDA Regional
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Herisau,

Junge Lehrerinnen und Lehrer sollen in Appenzell Ausserrhoden mehr verdienen. Die Regierung schickt eine Erhöhung der Einstiegslöhne an der Volksschule in die Vernehmlassung. Damit soll der Kanton bei der Rekrutierung von Lehrkräften bessere Karten bekommen.

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Der Lehrer soll sich einiges zuschulden kommen lassen: Ein Verhältnis mit einer volljährigen Schülerin, unangemessene Berührungen weiterer Schülerinnen und Alkoholexzesse bei einer Exkursion. (Symbolbild) - Keystone

Vorgeschlagen wird, den Einstiegslohn von Lehrpersonen des Kindergartens und der Primarstufe von 72'200 auf 81'500 Franken jährlich für ein 100-Prozent-Pensum anzuheben. Damit würde Ausserrhoden gleich viel zahlen wie der Nachbarkanton St. Gallen.

Für Lehrpersonen der Sekundarstufe 1 will die Regierung den Einstiegslohn von 93'200 auf 94'500 Franken erhöhen. Auch die jeweiligen Löhne im 11. Dienstjahr und die Maximallöhne würden leicht steigen. Neu soll der Maximallohn aber erst nach 27 Dienstjahren erreicht werden statt nach 25 Jahren.

Mehr verdienen sollen auch die Förderlehrpersonen aller Stufen. Seit 2017 steige die Zahl der Schülerinnen und Schüler der obligatorischen Schule schweizweit, schreibt die Ausserrhoder Regierung. Es zeichne sich für die nächsten Jahre ein Lehrermangel ab. Die Vernehmlassung dauert bis zum 18. Dezember.

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