Radsport

    Zwei Titel für Seitz; Vitzthum holt Prestigesieg im Omnium

    Tissot Velodrome
    Tissot Velodrome

    Grenchen,

    Spannung am Tag 1 der Schweizermeisterschaften 2024 im Tissot Velodrome.

    Simon Vitzthum siegt im 4-teiligen Omnium vor Alex Vogel und Valère Thiébaud. - Ulf Schiller

    Die drei meistgenannten Favoriten, Simon Vitzthum, Alex Vogel und Valère Thiébaud machten in der Vielseitigkeitsprüfung Omnium die Medaillen unter sich aus.

    Vitzthum hatte die beiden ersten Teilprüfungen (Scratch, Points Race) für sich entschieden, Alex Vogel die Ausscheidung. Vor dem entscheidenden Punktefahren (10 Wertungen) lagen die beiden lediglich sechs Punkte auseinander, Titelverteidiger Thiébaud folgte mit weiteren sechs Punkten Rückstand.

    Aus dem Dreikampf wurde schon bald ein Zweikampf zwischen Vitzthum und Vogel, wobei Erster die Übersicht behielt und letztlich klar gewann. Valère Thiébaud sicherte sich immerhin noch die Bronzemedaille.

    Spannung auch bei den Damen

    Ein happiges Programm mit gleich drei Entscheidungen hatten die Damen zu absolvieren. Gespannt wartete man auf das Duell der Routiniers gegen die jungen Damen. Die junge Lorena Leu zeigte dabei ihr grosses Können.

    Im Punktefahren setzten sich die routinierten Fahrerinnen durch, wobei Michelle Andres dank ihrer Beständigkeit ihren ersten Titel in dieser Disziplin errang. Cybèle Schneider holte sich die silberne, Aline Seitz die bronzene Auszeichnung.

    Aline Seitz kann sowohl das Scratch- wie auch das Ausscheidungsfahren für sich entscheiden. Michelle Andres wird 2. und Lorena Leu 3. - Ulf Schiller

    In der Ausscheidung drang die erst 20-jährige Urnerin Lorena Leu in die Phalanx der Arrivierten ein und fuhr auf den dritten Platz. Titelverteidigerin Aline Seitz hingegen bewies ihre Sprintfähigkeiten und sicherte sich vor Michelle Andres den Titel.

    Die gleiche Reihenfolge ergab sich im Scratch, als Aline Seitz ihren zweiten Meistertitel an diesem Tag holte und wiederum Michelle Andres und das grosse Talent Lorena Leu in die Schranken wies.

    Paracycler werden an Weltrekordzeit gemessen

    Verschiedene Kategorien sowie Damen und Herren gemischt, kürten nach einem ausgeklügelten System den Schweizermeister beziehungsweise die Schweizermeisterin im Zeitfahren der Paracycler. Referenz war dabei jeweils die Weltrekordzeit. Es obsiegte Franziska Matilde-Dörig vor Christian Ackermann & Dominik Büttler. Bronze ging an Laurent Garnier

    Bei den Paracyclern steht Franziska Matilde-Dörig zuoberst auf dem Podest. - Ulf Schiller

    Bei den Masters im Keirin klassierten sich die beiden für das Velodrome antretenden Fahrer Marcel Wullschleger und Beda Berner auf den Plätzen zwei und drei. Der Sieg ging an Micha Gross, der auch die Ausscheidung für sich entschied.

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