Erhöhung abgelehnt – Steuerfuss bleibt gleich
Die Gossauer Stimmberechtigten sagen klar Nein zu einer Erhöhung des Steuerfusses von 116 auf 121 Prozent – eine deutliche Botschaft für die Stadtfinanzen.

Wie die Stadt Gossau SG berichtet, bleibt der Steuerfuss der Stadt bei 116 Prozent. Die Stimmbevölkerung hat das Ratsreferendum mit 64,53 Prozent angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 54,61 Prozent.
Die Gossauer Stimmbevölkerung lehnt eine Erhöhung des Steuerfusses auf 121 Prozent ab. Stadtrat und Parlament hatten eine Anhebung um fünf Prozentpunkte befürwortet. Stadtpräsident Wolfgang Giella ist erleichtert über die Klarheit des Ergebnisses, auch wenn er sich für die städtischen Finanzen ein Nein gewünscht hätte.
Mit dem bisherigen Steuerfuss von 116 Prozent sieht das Budget für das laufende Jahr ein Defizit von rund 1,5 Mio. Franken vor. Angesichts der angespannten Finanzlage und der im Finanzplan prognostizierten Defizite für die kommenden Jahre hatte der Stadtrat dem Parlament einen Steuerfuss von 124 Prozent beantragt.
Nach einer ausführlichen Debatte setzte das Parlament den Steuerfuss mit 17 zu 13 Stimmen auf 121 Prozent fest. Gegen diesen Entscheid wurde von zwölf Mitgliedern des Parlaments das Ratsreferendum beschlossen.










