Die sieben Sitze in der Freiburger Kantonsregierung sind heiss begehrt. Nicht weniger als 19 Frauen und Männer bewerben sich um ein Mandat, fünf mehr als bei den letzten Wahlen im Jahr 2016.
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Der Dom in Freiburg. - sda - KEYSTONE/ADRIEN PERRITAZ

Neun Frauen und zehn Männer treten dieses Mal an, wie der Kanton am Montag nach Ablauf der Anmeldefrist bekanntgab. Der erste Wahlgang findet am 7. November statt, der zweite ist für den 28. November terminiert.

Die Wahl verspricht Spannung, denn nur vier der sieben Regierungsmitglieder streben die Wiederwahl an: Jean-Pierre Siggen und Olivier Curty von der Mitte-Partei, der Freisinnige Didier Castella und der Sozialdemokrat Jean-François Steiert. Nicht mehr antreten werden Georges Godel (Mitte), Maurice Ropraz (FDP) und Anne-Claude Demierre (SP).

Gross ist der Andrang auch bei den Grossratswahlen. 664 Kandidierende steigen ins Rennen, 48 mehr als bei den letzten Wahlen vor fünf Jahren. Sie kämpfen um 110 Parlamentssitze. Der Frauenanteil unter den Kandidierenden ist dieses Jahr auf knapp 36 Prozent gestiegen.