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    Playoff-Hürde Huttwil: Frauenfeld kassiert 2:6-Niederlage

    Nau.ch Lokal
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    Frauenfeld,

    Trotz starker Anfangsphase verliert der EHC Frauenfeld auswärts 2:6 gegen Hockey Huttwil. Ein schneller «Big Shift» im Mitteldrittel entscheidet das Spiel.

    EHC Frauenfeld
    Der EHC Frauenfeld ist ein Eishockeyclub aus Frauenfeld. Heimstätte des Clubs ist die Kunsteisbahn Frauenfeld. - Markus Bauer/ Grafik Nau.ch

    Wie der EHC Frauenfeld mitteilt, geht das dritte Viertelfinalspiel der Serie gegen Hockey Huttwil geht für das Team auswärts klar 6:2 verloren. So deutlich wie das Resultat auf den ersten Blick erscheint, ist die Partie im Huttwiler Campus Perspektiven vor 431 Zuschauerinnen und Zuschauern aber keineswegs.

    Im Startdrittel nutzen beide Mannschaften eine ihrer Powerplay-Situationen aus. Zuerst trifft Frauenfeld durch Dario Tannò (8.), der einen Pass von Topscorer Timo Kauth und Lars Wegmann verwerten kann. Nach einer überaus fragwürdigen Strafe gegen Leandro Hinder gleicht Huttwil durch Andreas Tschudi (14.) aus. Zwei weitere Überzahlchancen für Frauenfeld sowie eine für Huttu bleiben hingegen ohne Folgen.

    Huttwil dreht Spiel

    Im Mitteldrittel legt Huttwil erstmals vor. Jan Andreas Weber (26.) schleicht sich vors Tor, wo er mustergültig angespielt wird und Gian-Marco Bamert bezwingt. Die Hausherren drücken auf den nächsten Treffer, doch wieder jubelt Frauenfeld.

    Kauth (35.) knipst wieder, nach einem Zuspiel von Tom Gerber und Adrian Wetli versorgt er die Scheibe kaltblütig in die Maschen. Im darauffolgenden «Big Shift» lediglich 40 Sekunden später jedoch treffen erneut die Huttwiler zum «Gamewinner».

    Michael Lüdi (35.) verschafft sich vor dem Tor mit übertriebenem Stockeinsatz Platz und schiebt ohne Pfiff der Schiedsrichter an Bamert vorbei zur erneuten Führung ein.

    Shorthander und Überzahl entscheiden Spiel drei

    Einmal in Führung liegend kauft Huttwil Frauenfeld definitiv den Schneid ab. Timon Nyffeler (47.) profitiert zunächst von einem Abpraller. Danach macht Huttwil bei einer Überzahlchance der Frauenfelder mit Lüdi (51.) und seinem Shorthander alles klar.

    Selbst Topchancen und eine doppelte Überzahl mit einem zusätzlichen Feldspieler für Bamert nützen nichts, obschon David Rattaggi verkürzt. Die Schiedsrichter annullieren das Tor jedoch wegen hohen Stocks.

    Der Schlusstreffer in den leeren Frauenfelder Kasten ist nur noch Makulatur. Somit geht Spiel drei wiederum ans Heimteam. Spiel 4 steht am Samstag, 28. Februar, wieder in Frauenfeld an.

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