Am 17. September 2021 findet die erste von acht Aufführungen von «Die Stadt brennt» in Frauenfeld statt.
Ein Feuer lodert.
Ein Feuer lodert (Symbolbild). - Pixabay

Wie die Gemeinde Frauenfeld berichtet, brannte im Juli vor 250 Jahren die halbe Altstadt von Frauenfeld bis auf die Grundmauern ab. Aus diesem Anlass hat das städtische Amt für Kultur auf Anregung der Feuerwehr ein Freilicht-Hörspiel realisiert. Dieses wird nach der Corona-bedingten Absage im Juli nun im September 2021 aufgeführt.

Am 17. September 2021 findet die erste von acht Aufführungen von «Die Stadt brennt» statt. Punkt 21 Uhr erlöschen die Strassenlampen zwischen evangelischer und katholischer Kirche und aus Lautsprechern ertönt die Geschichte des denkwürdigen 19. Juli 1771 bis ergänzt durch Lichteffekte auf den Hauswänden. Das Spektakel dauert 30 Minuten und ist für alle Zuschauenden kostenlos.

Nichts ist so sicher wie der Wandel

Das Freilicht-Hörspiel will gemäss den Autoren Markus Keller und Christof Stillhard an das Unglück erinnern, als die Hälfte der Stadtbewohner von einem Tag auf den anderen ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Der Feuersturm war so gewaltig, dass sogar in Herten Häuser in Mitleidenschaft gezogen wurden. Aufgrund ausführlicher Recherchen erzählt «Die Stadt brennt» anhand von Schicksalen historischer und fiktiver Personen davon, wie zerbrechlich unsere Lebensentwürfe sind. Nichts ist so sicher wie der Wandel.

Die zwanzig Sprechrollen des Stücks spielen zahlreiche Angehörige der Feuerwehr, auch der Kommandant Ursin Camenisch ist mit von der Partie, wie auch der Stadtpräsident Anders Stokholm. Ergänzt werden die Theaterneulinge durch altbekannte Schauspielende wie Giuseppe Spina, Paul Steinmann, Christine Steiger, Andreas Metzger und Robbie Vondeling. Die packende Musik stammt aus der Feder von Regisseur Markus Keller.

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