Frauenfeld TG: Stadtrat korrigiert Überprüfung der Ringstrasse
Nach der Kritik der Wirtschaftsverbände passt der Stadtrat von Frauenfeld TG den kommunalen Richtplan an. In der Mitwirkung gingen 56 Eingaben ein.

Der Stadtrat bedankt sich für die insgesamt 56 Eingaben, welche in der Mitwirkung zum kommunalen Richtplan eingegangen sind. Genau dafür ist die Mitwirkung da: um unterschiedliche Sichtweisen, Anliegen und Bedürfnisse aufzunehmen, zu prüfen und in die weitere Bearbeitung einfliessen zu lassen. Die Kritik der Frauenfelder Wirtschaftsverbände und die weiteren Rückmeldungen zum kommunalen Richtplan nimmt der Stadtrat selbstverständlich ernst.
Der Richtplan wird auf Grundlage der Mitwirkung angepasst. Bereits jetzt steht fest, dass die Ringstrasse zu den am häufigsten genannten Kritikpunkten gehört. Daher wird der Stadtrat die Überprüfung der Ringstrasse überdenken und korrigieren.
Auch die eingegangenen Einsprachen zur Aufwertung der Innenstadt werden vom Kanton und der Stadt ernsthaft geprüft. Unterschiedliche Auffassungen über die künftige Entwicklung unserer Stadt gehören zu solchen Planungsprozessen. Die Einsprachen sind Teil des ordentlichen Verfahrens und werden in den nächsten Wochen behandelt.
Die Einschätzung, die Mitwirkung zur Aufwertung der Innenstadt hätte keinen konkreten Einfluss auf die Planung gehabt, teilt der Stadtrat nicht. Bevölkerung, Anwohnende und Interessenvertretungen konnten sich in einem dreistufigen Verfahren einbringen. Die Rückmeldungen aus der Mitwirkung sind in die weitere Projektierung eingeflossen.
Auch Vertretungen der Wirtschaftsverbände haben an den Workshops teilgenommen und konnten ihre Anliegen einbringen.
Der kommunale Richtplan und die Innenstadtprojekte weisen planerische Berührungspunkte auf, sind jedoch unterschiedliche Verfahren in verschiedenen Stadien der Entscheidung. Die Innenstadtprojekte basieren auf dem 2022 von der Stimmbevölkerung bewilligten Rahmenkredit und wurden seither konkretisiert. Der Richtplan legt demgegenüber die langfristige räumliche Entwicklung der Stadt fest und befindet sich weiterhin in Bearbeitung.
Der Stadtrat hat den Wirtschaftsverbänden ein Gespräch angeboten
Dem Stadtrat ist der direkte und konstruktive Dialog wichtig. Er hat den Wirtschaftsverbänden deshalb am Donnerstag, 24. September 2026, ein Gespräch angeboten. Ein gemeinsamer Austausch mit Stadtpräsident Claudio Bernold, Stadträtin Andrea Hofmann Kolb und Stadtrat Stefan Leuthold wird stattfinden.
Der Stadtrat ist offen für einen Dialog mit weiteren interessierten Kreisen.
Denn bei allen unterschiedlichen Auffassungen wollen wir alle letztlich dasselbe: das Beste für Frauenfeld. Der Stadtrat ist überzeugt, dass im direkten Gespräch Lösungen gefunden werden können. Er bedankt sich für die konstruktive Mitarbeit.











