Wie die Gemeinde Niederhelfenschwil informiert, möchte sie die Bürger aufgrund des Budgetüberschusses im Jahr 2021 über eine Steuerfusssenkung abstimmen lassen.
Eingang zum Gemeindehaus in Niederhelfenschwil.
Eingang zum Gemeindehaus in Niederhelfenschwil. - Nau.ch / Simone Imhof

Der Gemeindepräsident von Niederhelfenschwil, Peter Zuberbühler, informierte am 23. Februar 2022 über die Rechnung und das Budget.

Der Entscheid, die Bürgerversammlung abzusagen, musste bereits früh im Jahr getroffen werden. Das mutet mit den aktuellen Lockerungen etwas komisch an – dennoch mussten frühzeitig Entscheidungen getroffen werden. Bereits Ende 2021 wurde die Diskussion mit den verschiedenen Körperschaften angestossen.

Die Einwohner sind zusammen zum Schluss gekommen, den Weg zur Urne zu gehen. Massgeblich hat dies mit Planungssicherheit zu tun. Eine allfällige, kurzfristige Absage hätte eine Beschlussfassung um Monate verschoben – das wäre aus Sicht von zu realisierenden Aufgaben, Projekten und Bauten fatal.

Aktuell wird der Geschäftsbericht 2021 fertiggestellt und demnächst in den Druck geschickt. Darin sind alle relevanten Informationen zum vergangenen Jahr enthalten, weiter auch das Budget 2022.

Rechnung 2021 und Steuerfuss 2022

Für das zurückliegende Jahr wurde ein Aufwandüberschuss von 1,267 Millionen Franken veranschlagt – der Abschluss zeigt demgegenüber eine positive Abweichung von «fast sagenhaften» 1,386 Millionen Franken. Das Jahr 2021 wird somit mit einem Ertragsüberschuss von 119'499 Franken abgeschlossen.

Der Steuerfuss wird neu von 114 Prozent um 5 Prozent auf 109 Prozent gesenkt, zumindest wenn die Gemeinde diesem Antrag am 10. April 2022 zustimmt. Die finanziellen Effekte und Auswirkungen sind im Budget 2022 bereits berücksichtigt.

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