KKG steuert auf neue Pachtlösung zu

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Emmen,

Für das Kultur- und Kongresszentrum Gersag laufen nun Vertragsverhandlungen mit einem möglichen Pächter. Die Betriebsübergabe ist auf Anfang 2027 geplant.

Emmen
Das Gemeindehaus und Gemeindeverwaltung von Emmen am Samstag, 27. Juni 2020 in Emmenbrücke. - Keystone

Wie die Gemeinde Emmen mitteilt, zeichnet sich für die Zukunft des Kultur- und Kongresszentrums Gersag (KKG) eine Lösung ab: Die Gemeinde Emmen ist in die Vertragsverhandlungen mit einem potenziellen neuen Pächter gestartet. Die Betriebsübergabe ist auf Anfang 2027 geplant.

«Wir sind überzeugt, einen guten Partner für die Zukunft des Kultur- und Kongresszentrums Gersag gefunden zu haben», sagt Gemeinderat Christian Blunschi. «Nach einer intensiven Phase der Evaluation und des Dialogs können wir nun den nächsten wichtigen Schritt machen.» Konkret strebt der Gemeinderat an, den definitiven Pachtvertrag im Verlauf des Herbstes 2026 abzuschliessen. Der operative Betrieb des KKG soll per 1. Januar 2027 an den neuen Pächter übergehen.

Ausgangspunkt für diesen Prozess war der Abbruch der öffentlichen Ausschreibung zur Neuverpachtung des KKG im Herbst 2025. In der Folge initiierte der Gemeinderat ein Dialogverfahren, um gemeinsam mit interessierten Akteuren tragfähige Perspektiven für die Zukunft des Hauses zu entwickeln. Im Rahmen dieses Prozesses gingen zwei Bewerbungen für die Pacht des Hauses ein. «Das Dialogverfahren hat gezeigt, dass tragfähige und innovative Ideen für den Standort vorhanden sind», resümiert Blunschi.

Gestützt auf eine Bewertungsmatrix nahm der Gemeinderat eine Vorselektion vor. Mit dem am besten bewerteten Interessenten werden nun konkrete Vertragsverhandlungen geführt. Dabei sollen insbesondere offene Fragen zur Betriebsorganisation, zu Investitionen sowie zur Ausgestaltung des künftigen Pachtverhältnisses geklärt werden.

Gemeinde bleibt bis Ende 2026 Betreiberin

Bis zur definitiven Übergabe bleibt die Gemeinde Emmen weiterhin Betreiberin des Event- und Gastrohauses, erklärt Christian Blunschi. Falls für den Übergangsbetrieb zusätzliche finanzielle Mittel erforderlich sein sollten, werde der Gemeinderat dem Einwohnerrat einen entsprechenden Nachtragskredit beantragen.

Für die Mitarbeitenden bestehen derzeit befristete Arbeitsverhältnisse. Für die grosse Mehrheit der Angestellten ist eine Weiterbeschäftigung vorgesehen. Die konkreten Modalitäten werden in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem Interessenten festgelegt.

Planungssicherheit für Mitarbeitende und Veranstalter

Der Gemeinderat betont, dass der Betrieb des Kultur- und Kongresszentrums Gersag unabhängig vom Ausgang der Vertragsverhandlungen gesichert bleibt. «Sollte wider Erwarten keine Einigung zustande kommen, wird die Gemeinde den Restaurant- und Veranstaltungsbetrieb bis mindestens Ende 2027 eigenständig weiterführen», versichert Gemeinderat Blunschi. Vorbehalten bleiben die dafür notwendigen Kredite des Einwohnerrats.

«Für uns ist wichtig, dass sowohl die Mitarbeitenden als auch die Veranstalterinnen und Veranstalter Planungssicherheit haben», führt Blunschi weiter aus. «Alle geplanten Veranstaltungen in den Jahren 2026 und 2027 finden statt.»

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