Im Gersag: Vierpfotige Assistenten entspannen den Schulalltag

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Emmen,

In der Gemeinde Emmen bereichern drei Vierbeiner die Schule Gersag 1. Sie sorgen für Ruhe, helfen Kindern gegen Ängste und stärken die Gemeinschaft im Alltag.

Hund Reh gebissen verurteilt
Hunde sind seit mindestens 20'000 Jahren Teil der menschlichen Gesellschaften in ganz Eurasien, also der Landmasse, welche die Kontinente Asien und Europa umfasst. (Symbolbild) - pexels

Wie die Gemeinde Emmen berichtet, hat sich in der Schule Gersag 1 in den letzten Monaten etwas verändert. Etwas, das man nicht übersehen kann und vor allem nicht überhören möchte.

Drei Hunde mischen den Schulalltag auf: Arto, der treue Begleiter des Zeichnungslehrers Herrn Wermelinger, sowie Mailo und Jane, die beiden Hunde des Klassenassistenten Herrn Gilli. Und ihre Wirkung? Spürbar, sichtbar – und für einige Schülerinnen und Schüler lebensverändernd.

Seit die Hunde im Schulzimmer auftauchen, hat sich die Atmosphäre deutlich gewandelt. Viele Kinder beschreiben, dass die Tiere eine entspannende Wirkung in die Klasse bringen. Ein Schüler fasst es treffend zusammen: «Die Hunde geben ein positives Gefühl und helfen mir, mich besser zu konzentrieren.»

Besonders eindrücklich ist die Geschichte eines Kindes, das früher grosse Angst vor Hunden hatte. Todesangst, wie es selbst sagt. Doch durch den regelmässigen Kontakt zu den Vierbeinern hat sich alles verändert. Heute sagt es stolz: «Die Hunde haben mich therapiert. Jetzt sind sie meine Freunde.»

Nähe, Motivation und Gemeinschaft

Die Hunde sind nicht nur süsse Begleiter, sie wirken wie kleine Therapeutinnen und Therapeuten auf vier Pfoten. Warm, weich und mit wedelndem Schwanz: Wenn jemand traurig ist, geht es nach einem Moment mit den Hunden wieder besser, wenn Streit ausbricht, reicht manchmal schon ein einziges Bellen und die Situation entspannt sich und wer wütend ist, findet beim Streicheln schneller wieder Ruhe.

Viele Kinder berichten, dass sie lieber zur Schule kommen, seit die Hunde da sind. Ein Schüler sagt sogar: «Mich stört die Frühstunde. Jetzt ist wenigstens Mailo da.» Auch der Unterricht mache mehr Spass.

Die Tiere schaffen Nähe, Motivation und ein Gefühl von Gemeinschaft. Einige Kinder dürfen in der Pause sogar mit einem der Hunde Gassi gehen, ein Highlight, das Verantwortung und Selbstvertrauen stärkt.

Hunde bringen Ruhe und Freude

Durch den täglichen Umgang lernen die Schülerinnen und Schüler, respektvoll mit Tieren umzugehen. Sie beobachten, wie Hunde kommunizieren, was sie brauchen und wie man ihnen Sicherheit gibt. Viele sagen, dass sie eine echte Verbindung zu den Hunden aufgebaut haben.

Arto, Mailo und Jane sind längst mehr als nur Besucher. Sie sind Teil der Klassengemeinschaft geworden: Ruhepol, Motivator, Tröster und Freund.

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