Hohe Auslastung sorgt für Rekordergebnis bei der BZE AG
Die Betagtenzentren AG in der Gemeinde Emmen blickt auf ein starkes Jahr 2025 zurück. Hohe Auslastung und Effizienz ermöglichen Investitionen in das Personal.

Die Betagtenzentren Emmen (BZE) AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück: Mit hoher Auslastung, gezielten Investitionen in Mitarbeitende und wichtigen Schritten für die Weiterentwicklung der Infrastruktur stärkt sie ihr Angebot für die ältere Bevölkerung in Emmen – heute und morgen, berichtet die Gemeinde Emmen.
Knapp eine Million Franken investierte die BZE AG im vergangenen Jahr in ihre Mitarbeitenden sowie in den Ausbau von Fachstellen, wie das Unternehmen in ihrem Geschäftsbericht 2025 mitteilt.
Damit stärke sie die Qualität der Betreuung und Pflege langfristig. Per Ende 2025 beschäftigte das Unternehmen 483 Mitarbeitende, darunter 71 Lernende und Studierende. Der Ausbau der Ausbildungsplätze bleibe ein klares Ziel: mittelfristig sollen es 90 Lernende und Studierende sein.
Starke Auslastung und solide Finanzlage
Auch die Unternehmenskultur sei aktiv weiterentwickelt worden. Unter dem Jahresmotto «Mein Beitrag – mini BZE» brachten Mitarbeitende rund 400 Ideen ein, um Abläufe zu vereinfachen und den Arbeitsalltag zu verbessern. Ergänzend führte die BZE AG ein Mobilitätskonzept ein, das nachhaltiges Pendeln mit Mobilitätsgutscheinen fördert.
Der operative Jahresgewinn liegt bei 1,2 Millionen Franken und damit deutlich über dem Vorjahreswert von rund 403'000 Franken. Der Betriebsertrag stieg auf 40 Millionen Franken, was insbesondere auf die hohe Auslastung von 97,6 Prozent zurückzuführen sei.
Diese finanzielle Stabilität schaffe Spielraum für künftige Investitionen, etwa in die integrierte Gesundheitsversorgung, moderne Infrastruktur und attraktive Arbeitsbedingungen.
Investitionen stärken Standorte und künftige Entwicklung
Auch die Gemeinde Emmen profitiert als Eigentümerin: Sie erhält eine Dividende von 750'000 Franken. Parallel dazu investierte die BZE AG in ihre Standorte. So wurden 2025 Hypothekarschulden von 4 Millionen Franken für den Neubau Emmenfeld amortisiert. Zusätzlich flossen mehrere hunderttausend Franken in Modernisierungen an den bestehenden Standorten.
Ein besonders wichtiger Meilenstein betrifft die Zukunft des Standorts Alp: Die Vorbereitungen für den Ersatzneubau Mattli sind angelaufen. Ende 2025 traf die Jury den Präselektionsentscheid für den Studienauftrag – ein weiterer Schritt hin zu einem zeitgemässen Zuhause für die ältere Bevölkerung von Emmen.






