Emmen plant konkrete Schritte für Klimaziel 2050

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Mit einer neuen Energie- und Klimastrategie zeigt Emmen auf, wie der CO2-Ausstoss gesenkt und die Gemeinde bis 2050 auf Netto-Null ausgerichtet werden soll.

Emmen Luzern Emmenbrücke
Ausblick auf die Gemeinde Emmen LU. - Keystone

Wie die Gemeinde Emmen schreibt, legt der Gemeinderat mit einer neuen Energie- und Klimastrategie fest, wie die Gemeinde den CO2-Ausstoss senken und sich gleichzeitig auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten will. Die Massnahmen reichen von erneuerbaren Energien über nachhaltiges Bauen und Mobilität bis zur klimaangepassten Siedlungsentwicklung.

Was macht einen Lieblingsort aus – heute und in Zukunft? Der Gemeinderat Emmen bekennt sich dazu, dass der Weg zu Netto-Null lokal beginnt. Emmens neue Energie- und Klimastrategie steht im Kontext internationaler Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und übergeordneter Klimaziele.

Bund und Kanton Luzern streben an, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Netto-Null zu senken, und die Gemeinde Emmen setzt diese Vorgaben auf kommunaler Ebene mit eigenen Massnahmen um.

Die Strategie ist eng in die bestehenden Führungsinstrumente eingebettet, leitet sich aus dem Legislaturprogramm 2026 bis 2029 ab und unterstützt zentrale Entwicklungsziele wie die Weiterentwicklung als Energiestadt und Grünstadt sowie den langfristigen Erhalt einer hohen Lebensqualität.

Doppelstrategie: Klimaschutz und Klimaanpassung

Emmens Energie- und Klimastrategie verfolgt einen doppelten Ansatz. Einerseits sollen Treibhausgasemissionen reduziert und das Netto-Null-Ziel bis 2050 erreicht werden.

Andererseits geht es darum, die Gemeinde an bereits spürbare Folgen des Klimawandels anzupassen, unter anderem durch hitzeresistente Siedlungsräume, mehr Grünflächen oder den Umgang mit Extremwetterereignissen.

Die Strategie setzt in zentralen Bereichen an, von der Energieversorgung über die Siedlungsentwicklung hin zur Mobilität und der Rolle der Gemeinde als Vorbild. Konkret bedeutet dies etwa:

mehr erneuerbare Wärmeverbünde in den Quartieren, höhere Energiestandards bei Neubauten und Sanierungen sowie eine konsequente Förderung von Fuss-, Velo- und öffentlichem Verkehr. Auch die gemeindeeigenen Gebäude und Infrastrukturen sollen schrittweise energieeffizienter und klimafreundlicher werden.

Breite Mitwirkung und klarer Mehrwert

An der Erarbeitung der Strategie waren verschiedene Fachstellen, politische Gremien sowie externe Partner beteiligt. Der Gemeinderat betont den ganzheitlichen Ansatz, der ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte verbindet.

Klimaschutzinvestitionen tragen langfristig dazu bei, Folgekosten zu vermeiden, lokale Wertschöpfung zu stärken und die Lebensqualität zu verbessern, etwa durch kühlere Siedlungsräume oder energieeffiziente Gebäude.

Mit der Strategie übernimmt die Gemeinde Emmen eine aktive Rolle in der Energie- und Klimapolitik und setzt auf eine pragmatische, schrittweise Umsetzung. Die Massnahmen werden in bestehende Planungsinstrumente integriert und regelmässig überprüft. Am 10. März 2026 wird die Energie- und Klimastrategie dem Einwohnerrat vorgelegt.

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