494 Familien liefern Einblicke zur frühen Förderung
In Emmen haben 494 Familien an der Online-Umfrage zur frühen Förderung teilgenommen. Die Ergebnisse helfen, Angebote und Strategien gezielt weiterzuentwickeln.

Wie die Gemeinde Emmen mitteilt, haben 494 Familien an der Online-Befragung zur frühen Förderung teilgenommen und damit wertvolle Einblicke geliefert.
Abgefragt wurden das subjektive Wohlbefinden im Quartier sowie Fragen zur Organisation der Kinderbetreuung und zur Nutzung von Förderangeboten. Jürgen Feigel, Leiter Bereich Gesellschaft, betont: «Die Rückmeldungen kamen aus allen Quartieren. Das hilft uns, ein umfassenderes Bild zu erhalten. Ein grosses Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.»
Besonders hebt er die Familien hervor, die sich Zeit genommen haben. Zugleich dankt er den Mitarbeiterinnen der frühen Förderung, den Spielgruppen, den Schulen und allen weiteren Partnern, die beim Erreichen der Familien unterstützt haben.
Von der Umfrage zur Strategie
Als Nächstes wird die Auswertung finalisiert und dem Gemeinderat vorgelegt. Danach werden mögliche Massnahmen und Strategien diskutiert. «Grundsätzlich sind wir über die ganze Gemeinde hinweg gut aufgestellt. Gleichzeitig sehen wir an verschiedenen Orten Potenzial, wo wir uns unbedingt weiterentwickeln wollen», so Feigel.
Denkbar ist ein punktueller Ausbau der Angebotslandschaft, etwa im Quartier Meierhöfli mit einem zusätzlichen Standort des Vorschulprogramms Spieltraum. Zudem prüft die Gemeinde, ob Familienzentren als zentrale Bezugspunkte den Zugang zu Angeboten erleichtern könnten. Emmen würde damit kantonsweit Pionierarbeit leisten.






