Der Gemeinderat von Rorbas hat das Neubauprojekt «Quellwasserpumpwerk Heerensteg» genehmigt. Die Baukosten betragen 1'320'000 Franken.
Gemeindehaus Rorbas
Gemeindehaus Rorbas - Tobias Renk

Wie die Gemeinde Rorbas berichtet, sind die Quellen Heerensteg für die Wasserversorgung Rorbas von grosser Bedeutung, denn sie liefern rund zwei Drittel des benötigten Trinkwassers.

Das Quellwasser fliesst von der Brunnenstube durch eine sogenannte Dükerleitung unter der Töss hindurch zum Quellwasserpumpwerk Heerensteg (neben dem Werkhof). Von dort wird das Wasser mit zwei Pumpen in das rund 110 Meter höher gelegene Reservoir Bütberg befördert.

Das Quellwasserpumpwerk Heerensteg besteht aus einem alten Teil (Baujahr 1921) und einem neueren Teil (Baujahr 1980). Das Pumpwerk weist altersbedingt qualitätsbeeinträchtigende, konzeptionelle und bauliche Mängel auf und wird im heutigen Zustand seiner Bedeutung für die Wasserversorgung nicht mehr gerecht.

Ersatzneubau des Pumpwerks

Eine Sanierung des Pumpwerks und der zum Grossteil rund 100-jährigen Bausubstanz ist sehr aufwändig und unter Betrieb nicht möglich. Deshalb hat der Gemeinderat entschieden, einen Ersatzneubau zu projektieren.

Bei einem Neubau können der Stand der Technik ohne Kompromisse und die anlagenspezifischen Bedürfnisse der Wasserversorgung Rorbas ideal realisiert werden. Zudem wird mit einem Neubau die Wasserbeschaffung auch während der Bauphase sichergestellt.

Der Gemeinderat hat das von der Firma Holinger AG erarbeitete Neubauprojekt genehmigt. Die Baukosten betragen 1'320'000 Franken. Die Stimmberechtigten werden am 13. Februar 2022 an der Urne über den Baukredit abstimmen können.

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