Studie

    Gfs-Studie bestärkt die Verkehrspolitik von Ebikon

    Nau.ch Lokal
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    Rontal,

    Laut einer Umfrage ist die Mehrheit der Ebikoner mit der Verkehrssituation zufrieden, fordert jedoch Verbesserungen bei Staus und überlasteten Infrastrukturen.

    Das Dorfzentrum von Ebikon.
    Das Dorfzentrum von Ebikon. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Wie die Gemeinde Ebikon mitteilt, ist Mobilität für Ebikon zentral. Die Gemeinde will ein effizientes Verkehrssystem bereitstellen und ihre Verkehrspolitik entsprechend den Bedürfnissen ihrer Bevölkerung gestalten.

    Zusammen mit der Städtekonferenz Mobilität sowie 16 weiteren Städten und Gemeinden beauftragte Ebikon das Forschungsinstitut gfs.bern mit der Durchführung einer Online-Befragung zur urbanen Mobilität.

    Zentrale Themen der Studie sind der Besitz und die Nutzung von Verkehrsmitteln, die Zufriedenheit mit der Verkehrssituation, Fragen zur Verkehrsgestaltung, Shared Mobility und die Ausgaben für Verkehr. Insgesamt sieht sich die Gemeinde Ebikon in ihrer Verkehrspolitik bestätigt, denn die Bevölkerung ist grossmehrheitlich zufrieden.

    Zwei Drittel der Äbiker sind zufrieden

    63 Prozent der Befragten aus Ebikon sind mit der Verkehrssituation eher bis sehr zufrieden, wobei in der Studie werden das Verkehrsangebot und die Erreichbarkeit als Gründe für Zufriedenheit genannt. Für Kritik hingegen sorgen am häufigsten überlastete Verkehrsinfrastrukturen und Staus.

    Während der Stosszeiten sind 60 Prozent der Befragten aus Ebikon mehrheitlich unzufrieden mit der Verkehrssituation. «Die Umfrage bestätigt, dass unsere bisherigen Massnahmen in die richtige Richtung gehen. Gleichzeitig nehmen wir die Herausforderungen während der Stosszeiten ernst und setzen uns weiterhin für Verbesserungen ein», sagt Hans Peter Bienz, Gemeinderat Planung & Bau.

    In Ebikon spielt der öffentliche Verkehr eine wichtige Rolle und wird von vielen genutzt. 38 Prozent der Befragten nennen die Abokosten als Hauptgrund für den Verzicht. Nur elf Prozent geben an, dass sie auch ohne ÖV alle wichtigen Orte gut erreichen können.

    Auch der Fuss- und Veloverkehr hat einen hohen Stellenwert. 53 Prozent der Befragten sind in ihrer Freizeit regelmässig zu Fuss unterwegs. Das Velo wird von einigen als Alternative genutzt, wobei individuelle Mobilitätsvorlieben eine Rolle spielen.

    Grünflächen haben Priorität

    38 Prozent der Befragten aus Ebikon sind bereit, zusätzliche Mittel für mehr Grünflächen entlang der Strassen bereitzustellen. 36 Prozent wünschen sich Investitionen in Stadträume, die zum Verweilen einladen und die Aufenthaltsqualität verbessern.

    Gemeinderat Hans Peter Bienz dazu: «Mehr Grünflächen und attraktive Räume sind Hauptziele im laufenden Legislaturprogramm. Im Rahmen der Zentrumsgestaltung entlang der Kantonsstrasse erarbeiten wir derzeit ein Betriebs-, Nutzungs- und Gestaltungskonzept.»

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