Die Ortsplanung Ebikon bedarf einer Gesamtrevision, um den geänderten Gesetzesvorgaben gerecht zu werden. Am 15. November 2021 beginnt die öffentliche Auflage.
Gemeindehaus Ebikon.
Gemeindehaus Ebikon. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Die aktuell gültige Ortsplanung Ebikon aus dem Jahr 1995 bedarf einer Gesamtrevision, um den geänderten Ansprüchen der kantonalen und eidgenössischen Gesetzesvorgaben gerecht zu werden.

Der Gemeinderat hat den Zonenplan überarbeitet und das Bau- und Zonenreglement vereinfacht. Mit dieser Gesamtrevision stärkt er die Rechtssicherheit der Grundeigentümerinnen und –eigentümer. Und er legt damit die Leitplanken für die zukünftige Entwicklung von Ebikon fest. Am 15. November 2021 beginnt die öffentliche Auflage.

Die bisherigen Bauzonen sollen besser genutzt werden

Der Zonenplan und das Bau- und Zonenreglement legt fest, wo, was, wie hoch gebaut wird und wo gar nicht. Sie bestimmen, wo wir in Zukunft wohnen, arbeiten, einkaufen oder unsere Freizeit verbringen.

Ebikon strebt eine qualitative Verdichtung nach innen an, bei der die bisherige Lebensqualität in den Quartieren gewahrt bleibt. Nur wenige ausgewählte Gebiete werden eingezont.

Vorab soll das Potenzial in den bisherigen Bauzonen besser genutzt werden. Entlang der Kantonsstrasse wird eine Zentrumszone geschaffen, in welcher höher gebaut werden darf, sofern strenge Qualitätsvorgaben erfüllt werden.

Ausserhalb des Siedlungsgebiets soll die wertvolle Landschaft erhalten bleiben. Sie steht der Bevölkerung als Naherholungsgebiet zur schonungsvollen Benutzung zur Verfügung.

Die Informationsbroschüre zeigt die wichtigsten Änderungen im Überblick

Diese wesentlichsten Änderungen wurden in übersichtlicher und einfacher Form in einer Informationsbroschüre zusammengetragen. Sämtliche Grundstückeigentümerinnen und –eigentümer sowie alle Ebikoner Haushalte erhalten diese Informationsbroschüre Anfangs November 2021 per Post zugestellt.

In einem dreidimensionalen Ortsplan sind die wichtigsten Änderungen wie die Zentrumszone, speziell bezeichnete Gebäude oder die Zone für hohe Häuser und Hochhäuser eingezeichnet. Zudem werden die acht Gebiete, welche die wesentlichsten Anpassungen erfahren, beschrieben.