Wie die Gemeinde Wallisellen berichtet, fand in den Monaten Juli bis August 2021 in der Gemeinde die alljährliche Neophyten- und Feuerbrandkontrolle statt.
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Gemeindeverwaltung Wallisellen. – Wallisellen - Nau.ch/MiriamDanielsson

In den Monaten Juli bis August fand in der Gemeinde Wallisellen die alljährliche Neophyten- und Feuerbrandkontrolle statt. Neophyten sind invasive Problempflanzen, welche gebietsfremd sind und sich oft sehr schnell verbreiten.

Sie gefährden unsere heimische Artenvielfalt und die Biodiversität und können sogar Schäden an Gebäuden und Infrastrukturanlagen anrichten. Auf den öffentlichen Flächen erforderte die Bekämpfung vor allem des Berufkrauts, wie auch des Schmalblättrigen Greiskrauts einen grossen Aufwand.

Die Bekämpfung erfolgte durch den Unterhaltsdienst und externe Fachunternehmen. Besonders die Gebiete Sandgrueb, Bahnhof und Herzogenmühle waren stark befallen.

Auf Privatgrund wurden 340 Neophyten-Standorte erfasst

Auf Privatgrund wurden in diesem Jahr 340 Neophyten-Standorte erfasst. Den grössten Bestand weist die kanadische Goldrute auf. Feuerbrand ist eine bakterielle Pflanzenkrankheit, welche vor allem bei Obstbäumen grossen Schaden anrichten kann.

In der Gemeinde Wallisellen wurden 2021 erfreulicherweise keine Infektionen mit Feuerbrand festgestellt. Um weiterhin auf die Problematik aufmerksam zu machen, wird die Gemeinde weitere Sensibilisierungen vornehmen. Diese wurden in der Grossauflage vom vergangenen August beschrieben.

Was tun in Verdachtsfällen? Bei einem Verdachtsfall von Feuerbrand oder Neophyten an an die Gemeindeverwaltung Wallisellen, Abteilung Tiefbau und Landschafttelefonisch oder per Mail wenden.

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