Mit 9:3 gewinnt der SV Wiler-Ersigen gegen Uster. Es ist bereits der vierte Sieg im sechsten Spiel für den Rekordmeister.
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Unihockey (Symbolbild). - Keystone

Wiler-Ersigen bleibt im Fahrplan und feiert gegen Uster den nächsten Pflichtsieg, den er aber auch mit etwas Kür und vor allem neun Toren veredeln konnte, nachdem das junge Team bislang in der Offensive nie mehr als fünf Treffer erzielt hatte. 

Dank dem vierten Sieg im sechsten Spiel kann sich der Rekordmeister vor der Natipause in der Verfolgergruppe von Leader GC etablieren. Weiter geht es am 23. Oktober 2021 mit dem Cupspiel bei Baden-Birmenstorf und tags darauf mit der NLA-Auswärtspartie bei WaSa.

Nach 20 Minuten ist das Spiel schon entschieden

4:0 nach 20 Minuten. Gemessen an der Offensivleistung in den bisherigen Saisonspielen kam dieses Resultat einer Eruption gleich. Mit der Effizienz kehrte letztlich auch die Spielfreude zurück und Wiler glückte die offensiv bislang besten Saisonleistung.

Insbesondere hervorzuheben gilt es aber auch Goalie Yanick Flury, der sämtliche Versuche der Gäste in der ersten Spielhälfte souverän entschärfte und so allfällige Comeback-Gelüste der Gäste im Keim erstickte.

Denn, dass aus einer teilweisen Kür nicht eine Gala wurde, lag an der zunehmenden defensiven Nonchalance des Heimteams in der zweiten Spielhälfte, die dann auch Flury nicht immer ausbügeln konnte.

Die Tore fielen in Sekunden

In der Startphase der Partie deutete nichts auf eine komfortable Führung für Wiler hin. Uster konnte das Spiel in den ersten zehn Minuten ausgeglichen gestalten, hatte gar zwei, drei gefährliche Abschlüsse, während der SVWE harmlos blieb.

Auch ein Überzahlspiel verstrich ungenützt, wobei der SVWE weiterhin auf sein erstes Powerplaytor der Saison wartet. Doch unmittelbar nach diesem Powerplay brach das Unheil über die Gäste herein.

Dudovic fing einen Ball ab, Routinier Väänänen schaltete sich ins Umschaltspiel ein und schloss mit einem herrlichen Handgelenkschuss via Innenpfosten zur 1:0 Führung ab. Knapp 90 Sekunden später stand es bereits 3:0.

Der SVWE liess auch in der zweiten Halbzeit nicht nach

Känzig und Vogt trafen, womit sich jede Linie ins Skoreblatt eintragen konnte. Damit hatten sich die diversen Linienumstellungen, die nach der Rückkehr von Weltmeister Pylsy durchs Trainerteam vorgenommen wurden, bereits ausgezahlt.

Und schliesslich sorgte die Youngster-Linie nach einer schönen Kombination über den wirbligen und dreifachen Assistgeber Persici und Wyss für das vorentscheidende 4:0.  

Letztlich stellte sich nur noch die Frage, wie gross die Gegenwehr der Zürcher nach diesem brutalen Startdrittel noch sein würde und wann der doch beträchtliche Torhunger des SVWE gestillt sein würde. Mit einem 5:3 im Fortlauf des Spiels und dem finalen 9:3 konnten am Ende beide Teams irgendwie zufrieden sein.

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