Aare

    Stadt Bern will beste Variante für Velobrücke über die Aare sichern

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Zwar hat die Stadt das Projekt einer Fussgänger- und Velobrücke zwischen der Länggasse und dem Breitenrain aus Spargründen vorderhand auf Eis gelegt.

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    Die Stadt Bern. - keystone

    Dennoch will sie den Bau der Brücke offen halten und mit den Grundeigentümerschaften die nötigen Schritte einleiten.

    Das teilte der Gemeinderat der Stadt Bern am Montag, 30. Januar 2023, mit. Zudem hat die Stadtregierung nun eine direktere Linienführung ins Auge gefasst.

    Planungsabsichten auf dem Wifag- und dem Schnellgut-Areal hätten neue Denkansätze für eine direktere Zufahrt im Breitenrainquartier ermöglicht.

    Ein auf der Bestvariante basierender Masterplan

    Die von der Stadtregierung favorisierte Variante soll von der Wylerstrasse im Breitenrainquartier direkt über die Bahngleise und die Aare zum Viererfeld führen.

    Dort soll der Anschlusspunkt oberhalb des Neufeldtunnels zu liegen kommen.

    Ein auf der Bestvariante basierender Masterplan definiert den weiteren planerischen Abstimmungsbedarf und zeigt die zu sichernden Rahmenbedingungen auf.

    Um für ein künftiges Brückenprojekt einen gewissen Spielraum zu erhalten, legt der Masterplan einen nicht parzellenscharfen «Möglichkeitsraum» fest, wie die Stadt ausführte.

    Eine alte Idee

    Mit Blick auf die weiterhin angespannte Finanzlage verzichtet der Gemeinderat aber vorerst weiterhin auf eine Projektierung der Fussgänger- und Velobrücke.

    2021 schnürte die Stadt ein umfassendes Entlastungs- und Sparpaket und teilte mit, die Pläne für die neue Fussgänger- und Velobrücke über die Aare vorerst in die Schublade zu legen.

    Die Idee einer Brücke für den Langsamverkehr von der Länggasse in den Breitenrain geistert schon seit über einer Dekade herum.

    2014 nahm das Projekt Fahrt auf und der Stadtrat genehmigte einen Planungskredit von 560'000 Franken. Es folgte eine langwierige Suche nach der richtigen Linienführung.

    Rote Zahlen 2019

    2019 rutschte die Stadt nach fetten Jahren in die roten Zahlen.

    Im Frühsommer 2020 deutete Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) in einem Interview mit der «Berner Zeitung» an, dass das Projekt auf der Kippe stehen könnte.

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