Die Stadt Bern kann die Planung der Verlängerung der Buslinie 12 zum Europaplatz und den Einsatz von Doppelgelenkbussen auf dieser Strecke an die Hand nehmen. In einer Mitwirkung auf kantonaler Ebene ist diese kurz- und mittelfristige Verkehrslösung auf breite Zustimmung gestossen.
Coronavirus öffentlicher Verkehr
Menschen warten in Bern auf den Bus. Langsam wird der öffentliche Verkehr wieder belebt. - Intervista/Nau.ch

Diese Lösung hatte der Kanton in einer Zweckmässigkeitsbeurteilung erarbeitet. Die Linie 12 erschliesst das Inselspital und ist in den Hauptverkehrszeiten schon heute stark belastet. Ohne Gegenmassnahmen würde es ab 2030 kritisch.

Die Planung der Verlängerung der Buslinie 12 wird nun unter Federführung der Stadt Bern gestartet. Der Umsetzungszeitpunkt ist aber noch nicht festgelegt, da die Linienverlängerung auf die laufenden Projekte im Perimeter der Buslinie abgestimmt werden muss.

Stärker polarisierte die langfristige Erschliessung dieser ÖV-Achse. Angedacht ist etwa ein Tram auf der Murtenstrasse oder die Verlängerung des Regionalverkehrs Bern-Solothurn bis zum Inselspital.

Die Erschliessung des Raums Bern Südwest/Köniz will der Kanton nun in einer separaten Zweckmässigkeitsbeurteilung erarbeitet werden, wie die Bau- und Verkehrsdirektion am Montag mitteilte. Konkret geprüft werden soll, ob eine Verlängerung des RBS in Richtung Köniz – Schwarzenburg zweckmässig ist.

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