Jahresergebnis 2021 der Personalvorsorgekasse der Stadt Bern

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    Die Personalvorsorgekasse von Bern erzielte im Jahr 2021 mit 9,71 Prozent ein gutes Ergebnis und liegt schweizweit über dem Durchschnitt der Pensionskassen.

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    Aussenansicht des Berner Rathauses. - Screenshot Google Earth

    Die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern (PVK) erzielte gemäss provisorischem Jahresabschluss 2021 mit den Vermögensanlagen im vergangenen Jahr eine Rendite von 9,71 Prozent. Das Ergebnis liegt deutlich über den entsprechenden Vergleichsindizes schweizerischer Pensionskassen.

    Die flüssigen Mittel und die Obligationenanlagen warfen für die PVK negative Renditen ab. Alle anderen Anlageklassen trugen mit positiven Renditen zum guten Ergebnis bei, insbesondere die Aktien der Schweiz.

    Deckungsgrad erstmals seit 2007 wieder über 100 Prozent

    Im vergangenen Jahr stiegen die Verpflichtungen gegenüber den Versicherten um 58,4 Millionen Franken auf insgesamt 2,75 Milliarden Franken an. Dank des hervorragenden Anlageergebnisses erhöhte sich das zur Deckung der Verpflichtungen notwendige Vermögen.

    Der Deckungsgrad stieg von 96,73 Prozent per Ende 2020 auf 103,28 Prozent per 31. Dezember 2021. Der Überschuss von rund 90,3 Millionen Franken wurde den Wertschwankungsreserven zugewiesen. Die Reserve auf den langfristigen Finanzierungspfad erhöhte sich von 16,1 Prozent auf 22,03 Prozent. Der Finanzierungspfad der PVK sieht per Ende 2021 einen Deckungsgrad von 81,25 Prozent vor.

    PVK bleibt im System der Teilkapitalisierung

    Die PVK verbleibt trotz eines Deckungsgrades von über 100 Prozent nach wie vor im System der Teilkapitalisierung. Der Wechsel in die Vollkapitalisierung erfolgt erst mit Beschluss der Verwaltungskommission, wenn die notwendige Wertschwankungsreserve von 17,8 Prozent vollständig geäufnet ist, spätestens jedoch Ende 2051.

    Mit der Äufnung der Wertschwankungsreserven vor dem Wechsel in die Vollkapitalisierung soll sichergestellt werden, dass die PVK nicht aufgrund eines schlechten Anlagejahres sofort wieder in Unterdeckung fällt und entsprechend Sanierungsmassnahmen einleiten muss.

    Über die definitive Jahresrechnung 2021 beschliesst die Verwaltungskommission Anfang Mai 2022.

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