Der erste «Kunstplatz» macht Halt in der Länggasse

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Mehr Begegnung, mehr Leben draussen, mehr Überraschung im Quartier – um diese Wünsche der Bewohnenden dreht sich das Projekt der Performance-Künstlerin Marinka Limat in der Länggasse und im Rossfeld.

Kultur
Der Bund gründet das Kompetenzzentrum «Arbeiten in der Kultur», um die Arbeitsbedingungen in der Branche zu verbessern und Kulturschaffende sowie Organisationen zu unterstützen. (Symbolbild) - zvg

Das Projekt ist der erste Gewinnerbeitrag des Wettbewerbs «Kunstplätze» der in der Stadt Bern realisiert wird. «Escale», französisch für Zwischenhalt, nennt die Fribourger Künstlerin Marinka Limat ihr Projekt im Stadtteil II. Am Ort des Geschehens schafft sie im Mai einen, wie sie sagt, «künstlerischen Aktionsraum». Hier werden Begegnungsmomente mit und für Quartierbewohnende geschaffen – etwa bei einem gemeinsamen marokkanischen Abendessen, einer Musikveranstaltung, einer Ausstellung, einem Näh- oder Siebdruckworkshop oder einem Treffen mit den sogenannten Waldmenschen aus dem Bremgartenwald. Drei Wochen lang finden diese Veranstaltungen in einem eigens dafür gebauten mobilen Pavillon statt.

Der Pavillon wird am 4. Mai 2019 in der Wendeschlaufe des 12er-Bus in der Länggasse eröffnet. Am Samstag der folgenden Woche (11. Mai, ab 14 Uhr) wird ihn ein bunter musikalischer Umzug für eine Woche ins Rossfeld bringen, bevor er für eine dritte Woche (ab 19. Mai) dann wieder in der Länggasse aufgebaut wird. Das tägliche Programm richtet sich je nach Aktion an verschiedene Gruppengrössen und kann unentgeltlich von allen Interessierten aus der Nachbarschaft wahrgenommen werden.

Zum Teil ist die Anzahl der Plätze beschränkt; da wird um Anmeldung gebeten. An die Umzüge des Pavillons an den Samstagen und den Schlussevent vom 25. Mai sind alle Neugierigen spontan eingeladen. Gemeinsame Erfahrungen und Kontakte stehen im Mittelpunkt.

Das Projekt ist der Gewinnerbeitrag des Wettbewerbs «Kunstplätze» der Stadt Bern im Stadtteil II, ausgeschrieben von der Kommission Kunst im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit der Quartierkommission Länggasse-Engehalbinsel (QLE).

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