BLS plant neuen Hauptsitz in Niederwangen, Zollikofen oder Burgdorf

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Bern,

Die BLS steht vor dem Wegzug aus Bern. Für den neuen Hauptsitz sind noch drei Standorte im Rennen: Niederwangen, Zollikofen und Burgdorf.

BLS
Rudolf Stämpfli, Präsident des Verwaltungsrats BLS, tritt per sofort von seinem Amt zurück. - Keystone

BLS-Sprecherin Helene Soltermann bestätigte am Mittwoch einen Bericht der «Berner Zeitung». Eine Projektgruppe prüfe zurzeit Areale an den drei Standorten. Wer das Rennen macht, soll nächstes Jahr feststehen. Die BLS möchte ihre neue Zentrale 2023 beziehen.

Heute belegt die Bahn am Berner Bollwerk und an der Genfergasse grössere Büroflächen. Die Liegenschaft an der Genfergasse verbleibt laut Soltermann im Eigentum der BLS Immobilien AG und wird nach dem Auszug der BLS vermutlich an Dritte vermietet. Die Liegenschaft am Bollwerk gehört dem Bund, die BLS ist dort eingemietet.

Am neuen Standort soll es Platz für rund 700 Mitarbeitende haben. Auch jene Angestellten, die heute an der Sägemattstrasse in Köniz und an der Bucherstrasse in Burgdorf arbeiten, sollen in den Neubau umziehen.

Nicht mehr zur Diskussion steht der Standort Ausserholligen in Bern, wo der Stadtberner Energieversorger ewb einen Neubau plant. Denn die BLS geht davon aus, dass der ewb-Turm im Jahr 2023 noch nicht bezugsbereit sein wird. BLS-Sprecherin Soltermann bestätigte entsprechende Angaben in der «Berner Zeitung».

Für die Stadt Bern hat der bevorstehende Wegzug der BLS keine finanziellen Folgen. Als Unternehmen des öffentlichen Verkehrs ist die BLS weitgehend steuerbefreit.

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