Die Stadt Bern und die Gemeinde Ostermundigen passen den Zeitplan ihres Fusionsprojekts «Kooperation Ostermundigen - Bern» an.
Brücke in Bern. (Symbolbild) - Pixabay

Ursprünglich sollten die Dokumente schon im Sommer dieses Jahres Interessierten vorgelegt werden, wie die beiden Gemeinden am Donnerstag, 19. Mai 2022 mitteilten. Besonders die Verhandlungen zur künftigen Gestaltung der Gemeindeaufgaben nähmen aber mehr Zeit in Anspruch als erwartetet.

Auch die beiden Gemeindeabstimmungen zur allfälligen Fusion werden nach hinten verschoben, nämlich von Mitte Juni 2023 auf die letzten drei Monate des Jahres 2023. Auch so bleibe immer noch genügend Zeit für die Vorbereitung des allfälligen Gemeindezusammenschlusses, schreiben die beiden Exekutiven.

Dieser soll weiterhin am 1. Januar 2025 über die Bühne gehen, falls das Volk in Bern und Ostermundigen einem Zusammenschluss zustimmt.

Die Verhandlung zur künftigen Gestaltung der Gemeindeaufgaben verliefen «sehr konstruktiv», steht in der Mitteilung. Von der Kinderbetreuung bis zur Kulturförderung, von der Informatik über die Gewerbepolizei bis zu den Werkhöfen müssten aber alle Aufgaben einer Fusionslösung zugeführt werden.

In vielen Punkten seien aufwändige Detailarbeiten der Projektgremien und vertiefte Gespräche zwischen den beiden Exekutiven nötig. Das brauche Zeit.

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