RTV Basel unterliegt Wacker Thun zum Auftakt
Der RTV Basel startet mit einer 29:38-Niederlage bei Wacker Thun in die neue QHL-Saison. Technische Fehler und Schwächen im Rückzug geben klar den Ausschlag.

Wie der RTV Basel mitteilt, startet die Mannschaft mit einer Niederlage bei Wacker Thun in die neue QHL‑Saison. Beim 29:38 in der Lachenhalle Thun zeigt das Team über weite Strecken gute Ansätze, verliert das Spiel aber durch zu viele technische Fehler, mangelnde Konsequenz im Rückzug und eine Phase kurz vor der Pause, in der die Gastgeber das Tempo entscheidend erhöhen.
Basel findet offensiv zwar früh Lösungen, doch die ersten Angriffe sind von Ungenauigkeiten geprägt. Mehrere technische Fehler eröffnen Wacker Thun einfache Gegenstösse, die die Berner Oberländer konsequent nutzen.
Trotz guter Einzelaktionen von Buck, Römer, Brandt und Gadza gelingt es dem RTV nicht, die Partie zu stabilisieren. Thun spielt zielstrebiger, schneller und setzt sich Schritt für Schritt ab.
Zwischen Minute zwölf und 20 verliert Basel den Zugriff: Thun erhöht das Tempo über die schnelle Mitte und den Gegenstoss. Der RTV kassiert mehrere Zeitstrafen. Die Fehlerquote steigt, während Thun nahezu jede Chance verwertet. Zur Pause liegt Basel mit 14:20 zurück – ein Rückstand, der angesichts der Effizienz der Gastgeber bereits schwer wiegt.
RTV kämpft, doch Thun bleibt gnadenlos effizient
Nach dem Seitenwechsel zeigt der RTV Moral. Brandt, Meschke, Imare und Jund setzen Akzente, die Offensive findet mehr Rhythmus und auch im Eins‑gegen‑Eins entstehen gute Situationen. Doch Thun bleibt in allen Mannschaftsteilen stabil und nutzt jede Basler Unachtsamkeit kompromisslos aus.
Ein bitterer Moment folgt in der 40. Minute: Ante Babic wird nach Videoreview disqualifiziert – ein Einschnitt, der die ohnehin schwierige Aufgabe zusätzlich erschwert.
Basel bleibt bemüht, doch die Gastgeber verteilen ihre Tore auf viele Schultern und spielen die Partie souverän zu Ende. Am Ende steht ein 29:38, das die Kräfteverhältnisse an diesem Abend widerspiegelt.
Gute Ansätze, aber zu wenig Konstanz
Der RTV Basel zeigt über weite Strecken, dass das Team offensiv Qualität besitzt und Lösungen findet. Dennoch reichen die positiven Phasen nicht aus, um ein starkes Thun ernsthaft zu gefährden.
Drei Faktoren entscheiden die Partie: Thun erzielt nach technischen Fehlern und Basler Ballverlusten zahlreiche einfache Tore. Zudem brechen die schnellen Thuner Angriffe den Rhythmus des RTV immer wieder. Gute Aktionen wechseln sich auf Basler Seite zu häufig mit hektischen Phasen ab, wodurch die nötige Konstanz fehlt.
Der RTV Basel verpasst den Saisonstart, zeigt aber genügend Elemente, auf denen aufgebaut werden kann. Die Mannschaft hat das Potenzial, deutlich stabiler aufzutreten – entscheidend wird sein, die Fehlerquote zu senken und das Tempospiel der Gegner besser zu kontrollieren.








